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Impuls

Das Vaterbild entscheidet

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Hebräer

Kapitel 12, Vers 1–​11

GOTT ERZIEHT SEINE KINDER

1Da wir nun so viele Zeugen des Glaubens um uns haben, lasst uns alles ablegen, was uns in dem Wettkampf behindert, den wir begonnen haben – auch die Sünde, die uns immer wieder fesseln will. Mit Ausdauer wollen wir auch noch das letzte Stück bis zum Ziel durchhalten. 2Dabei wollen wir nicht nach links oder rechts schauen, sondern allein auf Jesus. Er hat uns den Glauben geschenkt und wird ihn bewahren, bis wir am Ziel sind. Weil große Freude auf ihn wartete, erduldete Jesus den Tod am Kreuz und trug die Schande, die damit verbunden war. Jetzt hat er als Sieger den Ehrenplatz an der rechten Seite Gottes eingenommen. 3Vergesst nicht, wie viel Hass und Anfeindung er von gottlosen Menschen ertragen musste, damit auch ihr in Zeiten der Verfolgung nicht den Mut verliert und aufgebt. 4Bis jetzt hat euch der Kampf gegen die Sünde noch nicht das Letzte abverlangt, es ging noch nicht um Leben und Tod. 5Trotzdem werdet ihr schon mutlos. Ihr habt wohl vergessen, was Gott euch als seinen Kindern sagt: »Mein Sohn, wenn der Herr dich zurechtweist, dann sei nicht entrüstet, sondern nimm es an, 6denn darin zeigt sich seine Liebe. Wie ein Vater seinen Sohn erzieht, den er liebt, so erzieht der Herr jeden mit Strenge, den er als sein Kind annimmt.« 7Wenn ihr also leiden müsst, dann will Gott euch erziehen. Er behandelt euch als seine Kinder. Welcher Sohn wird von seinem Vater nicht erzogen und dabei auch einmal streng bestraft? 8Viel schlimmer wäre es, wenn Gott euch gar nicht erziehen würde. Dann nämlich wärt ihr gar nicht seine rechtmäßigen Kinder. 9Außerdem: Haben wir nicht unsere leiblichen Väter geachtet, die uns auch gestraft haben? Wie viel mehr müssten wir dann die Erziehung unseres göttlichen Vaters annehmen, der uns ja auf das ewige Leben vorbereitet. 10Unsere leiblichen Väter haben uns eine bestimmte Zeit nach bestem Wissen und Gewissen erzogen. Gott aber weiß wirklich, was zu unserem Besten dient. Denn wir sind seine Kinder und sollen ganz zu ihm gehören. 11Natürlich freut sich niemand darüber, wenn er gestraft wird; denn Strafe tut weh. Aber später zeigt sich, wozu das alles gut war. Wer nämlich auf diese Weise Ausdauer gelernt hat, der tut, was Gott gefällt, und ist von seinem Frieden erfüllt.

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Vielleicht wurdest du in deinem Leben mit viel Ungerechtigkeit konfrontiert. Du hast erlebt, wie du für Dinge bestraft wurdest, für die du nichts konntest. Nicht selten passiert genau das auch in Familien, im eigenen Elternhaus. Der Schmerz darüber, wie der eigene Vater mit einem umgegangen ist, sitzt tief. Und ohne dass wir es wollen oder merken, überträgt sich das Bild des eigenen Vaters auf unser Gottesbild. Denn Gott will doch unser Vater sein und wir sind seine Kinder. Wie wir über Gott als Vater denken, wird unser Glaubensleben entscheidend beeinflussen. Wenn uns mal etwas Schlechtes passiert, werden wir entweder in Gottes Arme kommen oder vor ihm weglaufen. Wir werden darin entweder den bösen, lieblosen und grundlos strafenden Vater-Gott sehen oder den guten, liebevollen und alles zum Besten führenden Vater-Gott. Wir werden entweder auf Dauer am Glauben verzweifeln oder in ihm aufblühen.

Die biblische Wahrheit sagt klar und unmissverständlich, dass der gute Vater-Gott der Wahrheit entspricht. Also füll dich mit dieser Wahrheit! Werde ein Meister darin, die biblischen Wahrheiten in Form von Bibelversen (z. B. Römer 8:28 oder auch die Stelle für heute) zu zitieren und zu glauben, wenn du mit den Schmerzen dieser Welt konfrontiert wirst. Bete, dass Gott deine Vaterwunde heilt! Du darfst dich davon überraschen lassen, wie wundervoll gut Gott sich dir als dein himmlischer Vater zeigen wird!