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Impuls

"Fasse Mut!"

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Soziales Leben

Apostelgeschichte

Kapitel 28, Vers 11–​15

Ankunft in Rom

11Drei Monate später segelten wir mit einem Schiff aus Alexandria weiter, das in einem Hafen von Malta überwintert hatte. Es war an seinen Galionsfiguren, den »Zwillingen«, zu erkennen. 12Wir liefen Syrakus an und blieben drei Tage dort. 13Wir lichteten die Anker und fuhren weiter nach Rhegion. Weil schon nach einem Tag ein günstiger Südwind aufkam, erreichten wir in nur zwei Tagen Puteoli. 14Dort begegneten wir Christen. Sie luden uns ein, eine Woche bei ihnen zu bleiben. Und dann brachen wir auf nach Rom. 15Die Christen in Rom hatten schon von unserer Ankunft gehört und kamen uns bis Tres-Tabernae entgegen, einige sogar bis Forum Appii. Als Paulus sie sah, dankte er Gott und blickte mit neuem Mut in die Zukunft.

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Paulus war ein außergewöhnlicher Gefangener. Wenn man die ganze Geschichte liest, merkt man, dass er wahrscheinlich freier war als alle um ihn herum. Selbst als Gefangener vertrauten ihm der Hauptmann und die Soldaten, die ihn bewachten.

Auf der gestrandeten Insel kamen die Menschen zu ihm, um im Namen Jesu geheilt zu werden. Doch seine Reise kam so langsam zum Abschluss, denn er landete in Rom. Dort sollte sich seine Zukunft entscheiden.

Für mich sticht besonders Vers 15 hervor:

"Als Paulus sie sah, dankte er Gott und fasste Mut."

Denn er traf dort auf Brüder im Glauben.

Es tut so gut zu wissen, dass Menschen hinter uns stehen. Manchmal vergessen wir, wie wichtig Gemeinschaft ist, doch hier können wir noch mal erkennen, dass es ein großer Trost für Paulus war. Denn ich denke nicht, dass er nur mit Freude auf die Ankunft in Rom geblickt hat. Seine Glaubensgeschwister dann zu sehen, hat ihm wieder Mut gebracht.

Eigentlich ist es auch verrückt: Wir können als Christen fast überall auf dieser Welt sein und andere Glaubensgeschwister treffen. Es gibt so viele Zeugnisse, wo Menschen genau zur richtigen Zeit andere Christen getroffen haben, die ihnen weitergeholfen, wenn sie nicht mehr weiterwussten.

Lasst uns es ähnlich machen und wahre Gemeinschaft leben!