Matthäus
Kapitel 21, Vers 12–17
JESUS IM TEMPEL
12 Dann ging Jesus in den Tempel, jagte alle Händler und Käufer hinaus, stieß die Tische der Geldwechsler und die Stände der Taubenverkäufer um 13 und rief ihnen zu: »Ihr wisst doch, was Gott in der Heiligen Schrift sagt: ›Mein Haus soll ein Ort des Gebets sein‹, ihr aber macht eine Räuberhöhle daraus!« 14 Noch während Jesus im Tempel war, kamen Blinde und Gelähmte zu ihm, und er heilte sie. 15 Als die obersten Priester und die Schriftgelehrten seine Wundertaten sahen und die Kinder bemerkten, die auch noch im Tempel riefen: »Gelobt sei der Sohn Davids!«, wurden sie wütend 16 und fragten Jesus: »Hörst du eigentlich, was die Kinder da schreien?« »Ja, ich höre es«, antwortete Jesus. »Habt ihr denn nie gelesen: ›Aus dem Mund der Kinder und Säuglinge lässt du dein Lob erklingen‹?« 17 Damit ließ er sie stehen und ging aus der Stadt nach Betanien, um dort zu übernachten.
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Weitere Infos →Manchmal haben wir vielleicht die Vorstellung von einem lieben Gott, der auf einer Wolke sitzt und mit liebenden Augen jeden einzelnen von uns ansieht. Und ja, nichts spricht dagegen, dass Gott die Liebe in Person ist! Jedoch gehört zu seiner Liebe auch die Ermahnung aus Liebe, das Gegenargument aus Liebe. Denn Gottes Liebe will aufrichtig das Beste für jeden von uns individuell. Wenn Jesus, Gott selbst, Tische umwirft und Menschen aus dem Tempel jagt, weil sie schwer gegen Gottes Gebot zum Thema Tempel verstoßen haben; wenn Jesus, Gott selbst, die Wut der obersten Priester und Schriftgelehrten mit einer Bibelstelle zurechtweist und dann einen gekonnten Abgang hinlegt - dann tut Gott das auch heute noch. Bis heute korrigiert Gott uns durch die Bibel, sein eigenes Wort, in unserer Lebensweise und unseren Vorstellungen. Bis heute hat er uns den Heiligen Geist geschenkt, der uns in liebevoller Ermahnung und Ermutigung leiten möchte. Bis heute ist Gott nicht passiv, sondern aktiv in deinem Leben dabei!
Geschrieben von Annemieke Müller (annemieke@stayonfire.de)