Psalm
Kapitel 138, Vers 1–8
Auf Gottes Hilfe ist Verlass
1Von David. HERR, von ganzem Herzen will ich dir danken! Dir und keinem anderen Gott will ich singen. 2Vor deinem heiligen Tempel werfe ich mich nieder, ich preise dich für deine Gnade und Treue. Ja, du hast bewiesen, wie zuverlässig dein Wort ist und wie überragend dein ruhmreicher Name. 3Als ich zu dir um Hilfe schrie, hast du mich erhört und mir neue Kraft geschenkt. 4HERR, alle Herrscher dieser Welt werden dich preisen, wenn sie von deinen Zusagen hören! 5Sie werden besingen, was du, HERR, getan hast, denn unermesslich ist deine Hoheit und Macht. 6Ja, du bist hoch erhaben – trotzdem sorgst du für die Erniedrigten und durchschaust die Stolzen schon aus weiter Ferne! 7Selbst wenn ich von allen Seiten bedrängt werde, erhältst du mich doch am Leben! Du stellst dich meinen zornigen Feinden entgegen und rettest mich durch deine Macht. 8Ja, HERR, du bist auch in Zukunft für mich da, deine Gnade hört niemals auf! Was du angefangen hast, das führe zu einem guten Ende!
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Weitere Infos →"Ja und Amen!" Mit dieser Aussage will man die Verse für heute doch einfach nur unterschreiben, oder? Der Schreiber berichtet hier davon, wie Gott ihm treu zur Seite gestanden hat. Gott selbst hat ihm immer wieder spürbar geholfen.
Und wie konnte er das alles erleben? Die Antwort liegt in diesem Satz:
"Als ich zu dir um Hilfe schrie, hast du mich erhört und mir neue Kraft geschenkt." [3]
Der Schreiber besingt nun die Güte Gottes. Er verschweigt an gleicher Stelle jedoch nicht, dass er durch tiefe Täler gegangen ist. Er wurde von Feinden bedrängt, hatte Angst und war verzweifelt. Doch er blieb hier nicht stehen. Nein, er rief zu Gott um Hilfe. Mit seinen Sorgen blieb er nicht allein. Er vertraute darauf, dass Gott seine Angst nicht egal war und Gott ihm gern helfen wollte. Sein Vertrauen auf Gott wurde nicht enttäuscht.
Stell dir vor, du könntest einmal solche Verse aussingen, weil du Gott so sehr für das dankst, was er für dich getan hat! Womit startet das? Indem du ihm offen und ehrlich deine Ängste sagst. Indem du ihn um Hilfe bittest.