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Impuls

Heute mit Gott leben

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

Hebräer

Kapitel 3, Vers 7–​19

VERSCHLIEßT EUCH NICHT VOR GOTT!

7Deshalb fordert uns der Heilige Geist auf: »Heute, wenn ihr meine Stimme hört, 8-9dann verschließt eure Herzen nicht wie eure Vorfahren, als sie sich erbittert gegen mich auflehnten. Vierzig Jahre lang haben sie jeden Tag erlebt, dass ich sie führte. Und trotzdem haben sie immer wieder neue Beweise meiner Macht verlangt. 10Voller Zorn über dieses Volk habe ich deshalb gesagt: ›Ihr ganzes Wünschen und Wollen ist verkehrt und leitet sie in die Irre. Die Wege, die ich sie führen will, verstehen sie nicht.‹ 11So habe ich in meinem Zorn geschworen: ›Niemals sollen sie in das verheißene Land kommen, nie die Ruhe finden, die ich ihnen geben wollte!‹« 12Achtet deshalb darauf, liebe Brüder und Schwestern, dass ihr euch nicht ebenso durch eure Widerspenstigkeit zum Unglauben verleiten lasst und euch – wie eure Vorfahren – von dem lebendigen Gott abwendet. 13Ermahnt und ermutigt einander Tag für Tag, solange jenes »Heute« gilt und Gott zu euch redet. Nur so entgeht ihr der Gefahr, euch vor ihm zu verschließen, weil euch die Sünde betrogen hat. 14Denn nur wenn wir wirklich bis zuletzt an der Zuversicht festhalten, die der Glaube uns schenkt, gehören wir zu Christus. 15Darum gilt, was Gott gesagt hat: »Heute, wenn ihr meine Stimme hört, dann verschließt eure Herzen nicht wie eure Vorfahren, als sie sich erbittert gegen mich auflehnten.« 16Wer hat denn Gottes Worte gehört und sich trotzdem gegen ihn aufgelehnt? Es waren doch dieselben Leute, die Mose aus Ägypten geführt hatte! 17Und wer forderte vierzig Jahre lang Gottes Zorn heraus? Waren es nicht dieselben, die sich gegen Gott auflehnten und deshalb in der Wüste so elend umkamen? 18Wem hatte Gott geschworen, dass sie niemals in das verheißene Land gelangen und zur Ruhe kommen sollten? Doch nur denen, die nicht auf ihn hören wollten. 19Das alles zeigt uns ganz klar: Sie konnten ihr Ziel, das von Gott verheißene Land, nicht erreichen, weil sie Gott nicht vertrauen wollten.

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Eine große Gruppe zieht mit viel Enthusiasmus los. Man hört sie singen und voller Freude ihren Weg gehen. Sie macht eine große Wandertour auf den größten Berg der Gegend. Mit der Zeit verwandelt sich ihr Singen in ein mürrisches Gemurmel. Keiner will mehr auf den Gipfel laufen. Streit entsteht, die Gruppe zerteilt sich und viele machen sich auf den Rückweg. Sie haben aufgegeben.

So ähnlich liest sich die Geschichte Israels. Die Israeliten wurden befreit, um unter ihrem Gott in einem neuen Land zu leben. Doch es dauert nicht lange, bis sie beginnen, gegen ihren Gott zu handeln. Der Hebräer-Brief erinnert an diese wenig ruhmreiche Geschichte Israels. Statt ihren Weg der "Gottvergessenheit" zu gehen, sollen wir das Heute – die Gegenwart – nutzen, um mit unserem lebendigen Gott zu leben. Die Leser des Briefes sollen nicht dieselben Fehler machen wie die Israeliten. Sie sollen auf Gottes Ruf hören und nicht ihre Herzen verschließen. Die untreue Generation hatte eine folgenschwere Konsequenz zu tragen: Sie durfte nicht in das verheißene Land einziehen und fand keine Ruhe. Die Untreue versperrte ihr den Weg.

Daher ermutigt uns der Schreiber zum lebendigen Wandel in Treue zu Gott. Heute wollen wir auf Gottes Stimme hören und seinen Weg gehen. Dazu dürfen und sollen wir uns selbst wie unseren Nächsten ermutigen.