Was bedeutet Weihnachten?
Es geht an Weihnachten also nicht nur um Geschenke, Festtagsbraten, Lebkuchen und andere Süßigkeiten, welche die meisten in der heutigen Zeit mit den Festtagen verbinden. Der prunkvolle Lichterglanz, die frisch gebackenen Plätzchen, der Christbaumschmuck sowie die Besuche auf den Weihnachtsmärkten sind eben nicht alles. Mit Weihnachten feiern wir die Geburt Jesu Christi und damit die Ankunft Gottes in der Welt. Die kurze Antwort auf die Frage, wem wir Weihnachten verdanken, ist also: Jesus.
(Homepage Lebkuchen-Schmidt GmbH & Co. KG)
Man könnte meinen, mit dieser Aussage ist rund um die Weihnachtstage alles Wesentliche gesagt. Und das ist es auch. Interessant finde ich hierbei nur, dass dies bei einem bekannten Nürnberger Lebkuchen-Hersteller auf der Homepage zu finden ist, und zwar innerhalb einzelner Ausführungen zu Traditionen und Kulturen als Weihnachtswissen. Das Gesamte herum um Weihnachten, was wir in den Familien als Traditionen über die Jahre hinweg aufgebaut und etabliert haben, darauf freuen wir uns und dies darf und soll auch so bleiben. Doch da ist mehr – Jesus nämlich. Berauben wir uns dieser klaren Botschaft doch nicht selbst; auch nicht in herausfordernden Zeiten, die uns weiterhin begleiten. Sich mal wieder Zeit zu nehmen, tiefere Zeit, dankend nachzudenken und grenzenlos in dem Bewusstsein zu hoffen, dass über allem Jesus steht. Darum geht es.
Schauen wir uns unter anderem in Matthäus an, wie er über die Geburt von Jesus berichtet und betrachten wir ebenso den Weg, welchen Maria und Josef auf sich nahmen – einschließlich die anschließende Flucht nach Ägypten –, so bleibt in erster Linie kein Eindruck von Lichterglanz und Wärme hängen. Und doch ist es eine Darlegung von Gottes Führung, Seinem Reden und Seinem Beistand, selbst dann, wenn mit Sicherheit menschliche Unsicherheit, Furcht und Angst Maria und Josef begleiteten. Wir dürfen tiefer nachdenken, zuhören und sinnbildlich zweimal hinschauen, um auf diese Art und Weise dem Wunderbaren die Chance zu geben, auf uns zu wirken. Erlauben wir uns selbst, das Wesentliche von Weihnachten anzunehmen und zu sehen. Dies nicht nur über die Weihnachtstage hinweg, sondern als tägliche, bewusste Entscheidung.
Die ungewissen Zeiten und eigenen Herausforderungen sind nicht immer leicht, darüber haben wir schon des Öfteren gesprochen. Durchhalten, reflektieren und weitermachen, das erfordert Anstrengung und Kraft, doch es lässt sich sicherlich bei jedem Mal etwas mitnehmen, was uns stärkt oder charakterlich wachsen lässt. Damit möchte ich dir sagen: Blicke nicht immer nur auf das Kurze, Oberflächliche, sondern erlaube dir selbst, das Wesentliche der Geschichte anzunehmen. So wie Jesus zu Weihnachten.