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Impuls

Auf einfachen Wegen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Markus

Kapitel 4, Vers 30–​34

DAS GLEICHNIS VOM SENFKORN

30»Womit sollen wir Gottes Reich noch vergleichen?«, fragte Jesus dann. »Welches Bild könnte euch helfen, es zu verstehen? 31Mit Gottes Reich ist es wie mit einem Senfkorn, das auf ein Feld gesät wird. Es ist zwar das kleinste von allen Samenkörnern. 32Wenn es aber in die Erde kommt, wächst es schnell heran und wird größer als die anderen Gartenpflanzen. Ja, es wird zu einem Strauch mit so ausladenden Zweigen, dass die Vögel in seinem Schatten ihre Nester bauen können.« 33Jesus gebrauchte viele Gleichnisse dieser Art, um den Menschen Gottes Botschaft verständlich zu machen. 34In keiner seiner Predigten fehlten sie. Wenn er aber später mit seinen Jüngern allein war, erklärte er ihnen die Bedeutung.

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Das Reich Gottes. Wie breitet es sich aus? Nicht durch das scheinbar größte Potenzial, sondern durch vermeintlich unscheinbare Taten. Durch Menschen, die andere übersehen würden. In Jesu Bild gesprochen: Nicht durch das größte, mächtigste, schon aufkeimende Saatkorn, sondern durch das winzige, unscheinbare, unspektakuläre Senfkorn geht die Ernte des Reiches Gottes auf. Du willst eine Rolle im Reich Gottes spielen? Du willst also dafür sorgen, dass Gottes Liebe und Gnade auf diese Erde kommen, dass Gott für Menschen erfahrbar wird? Lass dir bloß keinen unnötigen Leistungsdruck machen – denn Gott kommt es aufs Herz hinter den Taten an. Dein Herz schlägt für das Reich Gottes? Dann ist jede Tat entscheidend, sei sie auch noch so klein und scheinbar unbedeutend.

Jesus Christus vollbrachte die größten Taten für das Reich Gottes auf dieser Erde. Als Gott selbst ging er dafür sogar bis in den Tod am Kreuz! Aber gleichzeitig verbreitete er das Reich Gottes auch durch kleine, simple Taten. In den kleinen Unterschieden und Details. Er stellte sich die Frage: "Was kann den Menschen helfen, Gott besser zu verstehen?" (vgl. V. 30) Und deshalb verwendete er treffende Bilder sowie Gleichnisse und brachte durch diese alltagsnahen Beispiele so abstrakte Vorstellungen wie das Reich Gottes den einfachen Menschen näher. Gottes Reich breitete sich durch solche kleinen Taten aus. Damals und genauso heute. Also stell dir doch ebenso diese simple Frage: "Was kann ich tun, damit Menschen Gott besser verstehen?"