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Impuls

Die oberste Priorität

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Markus

Kapitel 1, Vers 35–​39

ALLE SOLLEN DIE BOTSCHAFT HÖREN

35Am nächsten Morgen stand Jesus vor Tagesanbruch auf und zog sich an eine einsam gelegene Stelle zurück, um dort allein zu beten. 36Simon und die anderen suchten ihn. 37Als sie ihn gefunden hatten, sagten sie: »Alle Leute fragen nach dir!« 38Aber er antwortete: »Wir müssen auch noch in die umliegenden Ortschaften gehen, um dort die rettende Botschaft zu verkünden. Das ist meine Aufgabe.« 39Jesus reiste durch ganz Galiläa, predigte in den Synagogen und befreite viele aus der Gewalt dämonischer Mächte.

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Die Menschen fragen nach Jesus. Er hat gerade so viele Wunder unter ihnen vollbracht und sie sehnen sich nach neuen Begegnungen mit ihm. Doch Jesus zieht sich zurück. Er möchte in der Stille Zeit mit seinem Vater, Gott, verbringen. Er weiß, dass er hier die Weisheit bekommt, die er braucht. Für ihn ist es die natürlichste Sache überhaupt, dass er bei Gott selbst seine Energiequelle sucht und findet. Diese Zeit mit Gott, seinem Vater, hat die oberste Priorität.

Wenn selbst Jesus diese oberste Priorität nötig hatte, wie viel mehr dann ich als einfacher Mensch?! Wie komme ich überhaupt auf die Idee, meine täglichen To-do's und all die Anforderungen, die das Leben und die Menschen an mich stellen, aus eigener Kraft erledigen zu können, ohne mir bei Tagesanbruch die Zeit zu nehmen, um mit Gott selbst Zeit zu verbringen? Erst kommt die Zeit mit Gott, dann kommen die Aufgaben. Und nur das ist eine gesunde und auf Dauer heilsame Vorgehensweise. In der Zeit mit Gott kann ich meine Fragen stellen, meine Sorgen abladen, meine Zweifel loswerden - und erst danach haben die Aufgaben des Tages und die Menschen mit ihren Anliegen an mich ihre Berechtigung und ihren Platz. Ich glaube, es wird Zeit, diese oberste Priorität entweder neu festzulegen oder eben weiterhin auf Biegen und Brechen an ihr festzuhalten.