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Impuls

Die Weihnachtsgeschichte

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 2, Vers 1–​20

Jesus wird geboren

1In dieser Zeit befahl Kaiser Augustus, alle Bewohner des Römischen Reiches in Steuerlisten einzutragen. 2Eine solche Volkszählung hatte es noch nie gegeben. Sie wurde durchgeführt, als Quirinius Statthalter in Syrien war. 3Jeder musste in seine Heimatstadt gehen, um sich dort eintragen zu lassen. 4So reiste Josef von Nazareth in Galiläa nach Bethlehem in Judäa, der Geburtsstadt von König David. Denn er war ein Nachkomme von David und stammte aus Bethlehem. 5Josef musste sich dort einschreiben lassen, zusammen mit seiner Verlobten Maria, die ein Kind erwartete. 6In Bethlehem kam für Maria die Stunde der Geburt. 7Sie brachte ihr erstes Kind, einen Sohn, zur Welt. Sie wickelte ihn in Windeln und legte ihn in eine Futterkrippe im Stall, denn im Gasthaus hatten sie keinen Platz bekommen. 8In dieser Nacht bewachten draußen auf den Feldern vor Bethlehem einige Hirten ihre Herden. 9Plötzlich trat ein Engel des Herrn zu ihnen, und die Herrlichkeit des Herrn umstrahlte sie. Die Hirten erschraken sehr, 10aber der Engel sagte: »Fürchtet euch nicht! Ich verkünde euch eine Botschaft, die das ganze Volk mit großer Freude erfüllen wird: 11Heute ist für euch in der Stadt, in der schon David geboren wurde, der versprochene Retter zur Welt gekommen. Es ist Christus, der Herr. 12Und daran werdet ihr ihn erkennen: Das Kind liegt, in Windeln gewickelt, in einer Futterkrippe!« 13Auf einmal waren sie von unzähligen Engeln umgeben, die Gott lobten: 14»Ehre sei Gott im Himmel! Denn er bringt der Welt Frieden und wendet sich den Menschen in Liebe zu.« 15Nachdem die Engel in den Himmel zurückgekehrt waren, beschlossen die Hirten: »Kommt, wir gehen nach Bethlehem. Wir wollen sehen, was dort geschehen ist und was der Herr uns verkünden ließ.« 16Sie machten sich sofort auf den Weg und fanden Maria und Josef und das Kind, das in der Futterkrippe lag. 17Als sie es sahen, erzählten die Hirten, was ihnen der Engel über das Kind gesagt hatte. 18Und alle, die ihren Bericht hörten, waren darüber sehr erstaunt. 19Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach. 20Schließlich kehrten die Hirten zu ihren Herden zurück. Sie lobten Gott und dankten ihm für das, was sie gehört und gesehen hatten. Es war alles so gewesen, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.

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Heute ist es so weit: Wir feiern Heiligabend! Und an dieser Stelle wünschen wir dir erst mal frohe und gesegnete Weihnachten!

Wir wollen dich heute auf einen Aspekt der Weihnachtsgeschichte aufmerksam machen, den man doch so manches Mal gern überliest. Du hast ihn soeben im Bibeltext für heute gelesen:

"Maria aber merkte sich jedes Wort und dachte immer wieder darüber nach." [19]

Maria, die Mutter Jesu, hatte soeben Jesus Christus, den erwarteten Messias geboren. Dies war ihr durch einen Engel Gottes zuvor prophezeit worden, nun war es tatsächlich geschehen. Die Hirten hatten bereits davon mitbekommen und kamen nun, um Jesus, den Erlöser der Welt, zu sehen.

Maria erlebte Unglaubliches. An dieser jungen Frau war soeben ein gewaltiges Wunder geschehen. Ein Wunder, an das wir uns heute, an diesem Tag über 2.000 Jahre später, immer noch erinnern und das wir mit diesem Tag ganz besonders feiern.

Sie wollte das Geschehene ebenso nicht vergessen. Sie dachte immer wieder über alles nach, bewahrte jedes Wort all ihres Erlebten im Herzen. Lass dich heute zu Weihnachten daran erinnern, dich selbst mal wieder an all das Wunderbare zu erinnern, welches Gott dir geschenkt hat. Vielleicht im fast vergangenen Jahr 2023 oder auch in den Jahren davor. Schreibe dir die Wunder Gottes in deinem Herzen auf. Erinnere dich daran und danke Gott immer wieder dafür – auch heute am Heiligabend hast du eine super Möglichkeit dazu!