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Impuls

Eine 180-Grad-Bekehrung

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Lukas

Kapitel 23, Vers 32–​43

DIE KREUZIGUNG

32Mit Jesus wurden zwei Verbrecher vor die Stadt geführt 33zu der Stelle, die man »Schädelstätte« nennt. Dort wurde Jesus ans Kreuz genagelt und mit ihm die beiden Verbrecher, der eine rechts, der andere links von ihm. 34Jesus betete: »Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun!« Unter dem Kreuz teilten die Soldaten seine Kleider unter sich auf und warfen das Los darum. 35Die Menge stand dabei und schaute zu. Und die Mitglieder des Hohen Rates verhöhnten Jesus: »Anderen hat er geholfen! Wenn er wirklich der Christus ist, der von Gott gesandte Retter, dann soll er sich jetzt doch selber helfen!« 36Auch die Soldaten trieben ihren Spott mit ihm. Sie boten ihm Essigwasser zu trinken an 37und riefen ihm zu: »Wenn du der König der Juden bist, dann rette dich doch selber!« 38Oben am Kreuz war ein Schild angebracht mit der Aufschrift: »Dies ist der König der Juden!« 39Auch einer der Verbrecher, die mit ihm gekreuzigt worden waren, lästerte: »Bist du denn nicht der Christus, der versprochene Retter? Dann hilf dir selbst und uns!« 40Aber der am anderen Kreuz wies ihn zurecht: »Du bist genauso zum Tode verurteilt worden wie dieser Mann. Fürchtest du Gott nicht einmal jetzt? 41Wir werden hier zu Recht bestraft. Wir bekommen, was wir verdient haben. Der hier aber ist unschuldig; er hat nichts Böses getan.« 42Dann sagte er: »Jesus, denk an mich, wenn du deine Herrschaft antrittst!« 43Da antwortete ihm Jesus: »Ich versichere dir: Noch heute wirst du mit mir im Paradies sein.«

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Eine Szene, die bewegt. Sie bewegt die Menschenmengen bis heute. Dieser Jesus Christus hängt am Kreuz – und stirbt. Er stirbt den grausamsten Tod, den es damals im Römischen Reich zu sterben gab. Bestialisch. Unvorstellbar. Neben ihm hängen zwei Verbrecher. Auch sie sterben diesen qualvollen Tod. Doch in ihrer Mitte, das spüren sie, hängt jemand, der unschuldig ist. Jesus Christus wurde unschuldig hingerichtet. Die Anklage gegen Jesus: Gotteslästerung. Ein schlechter Witz, wenn man bedenkt, dass dieser Jesus Christus Gott höchstpersönlich ist. Die Gegenwart Jesu hat solch eine heftige Ausstrahlung, dass selbst das böse Herz des Verbrechers neben ihm erkennen muss: Jesus Christus ist Gott selbst.

Wenn ich den Bibeltext für heute lese, muss ich unweigerlich an etwas Bestimmtes denken. Und zwar an die aktuelle Lage in Afghanistan, du hast bestimmt davon gehört. In Afghanistan werden Menschen von den Taliban-Kämpfern aufgrund ihres Glaubens an Jesus Christus hingerichtet. Gleichzeitig wissen wir durch Berichte, dass sich tatsächlich immer mal wieder genau ein solcher Taliban-Kämpfer für Jesus Christus entscheidet. Jesus erscheint diesen Menschen in Visionen, in Träumen oder auf andere Weisen. Selbst die Herzen der Taliban können nicht anders, als in der Gegenwart Jesu an ihn zu glauben. Ein Wunder! Bete doch heute dafür, dass genau solche Bekehrungen immer wieder geschehen!