Matthäus
Kapitel 6, Vers 19–21
Über vergänglichen Reichtum
19»Häuft in dieser Welt keine Reichtümer an! Sie werden nur von Motten und Rost zerfressen oder von Einbrechern gestohlen! 20Sammelt euch vielmehr Schätze im Himmel, die unvergänglich sind und die kein Dieb mitnehmen kann. 21Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein.«
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Weitere Infos →Finanzielle Freiheit ist für viele Menschen erstrebenswert. Im Kern geht es bei diesem Ziel darum, so viel (für sich arbeitendes) Kapital zu besitzen, dass Geld nicht mehr im Mittelpunkt aller Fragen steht bzw. kein limitierender Faktor mehr ist. Mit anderen Worten: Finanzielle Freiheit soll dazu führen, dass Geld zu einem zweitrangigen Thema wird.
Doch funktioniert das in der Praxis?
Ich kann es nicht beurteilen – schließlich habe ich nicht so viel Geld. Jesus jedenfalls bezweifelt diese Strategie, denn er kennt die Dynamik des Herzens. Er rät seinen Zuhörern davon ab, in dieser Welt Reichtümer anzuhäufen. Aus meiner Sicht tut er das aus mehreren Gründen:
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Das Sammeln von Reichtümern in dieser Welt geht oft auf Kosten der Schätze, die wir im Himmel sammeln könnten. Es lenkt uns von dem ab, was wirklich Ewigkeitswert hat (vgl. Lukas 12:33).
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Unabhängigkeit stellt meine eigene Leistung oft zwischen Gott und mich: "Ich brauche deine Versorgung nicht, Gott." Doch unsere Unabhängigkeit ist in Wahrheit sehr fragil – zum Beispiel abhängig von unserer Gesundheit.
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Reichtum ist trügerisch. Jesus sagt ziemlich deutlich: "Wo nämlich euer Schatz ist, da wird auch euer Herz sein." [19] Wie sehr hänge ich wirklich am Geld? Das zeigt sich oft daran, wie gut ich loslassen kann.
Andererseits glaube ich, dass materielle Güter auch zum Segen werden können. Wie schon mehrfach erwähnt: Geld ist ein guter Diener, aber ein schlechter Herr.