Markus
Kapitel 16, Vers 8–13
DIE ERSCHEINUNGEN DES AUFERSTANDENEN
8Da flohen die Frauen aus dem Grab und liefen davon. Angst und Schrecken hatte sie erfasst. Sie redeten mit niemandem darüber, so entsetzt waren sie. 9Jesus war frühmorgens am ersten Tag der Woche von den Toten auferstanden und erschien zuerst Maria aus Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte. 10Sie lief zu den Jüngern, die um Jesus trauerten und weinten, und berichtete ihnen: 11»Jesus lebt! Ich habe ihn gesehen!« Aber die Jünger glaubten ihr nicht. 12Danach erschien Jesus zwei von ihnen in einer anderen Gestalt, als sie unterwegs von Jerusalem aufs Land waren. 13Sie kehrten gleich nach Jerusalem zurück, um es den anderen zu berichten. Aber auch ihnen glaubten sie nicht.
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Weitere Infos →Nachdem die Frauen eine Erscheinung mit dem Engel am Grab hatten, stürmen sie voller "Angst und Schrecken" zu den Jüngern (V. 8). "Werden uns die Leute glauben, was wir gerade gesehen haben?", müssen sie sich gefragt haben. Im Herzen diese Hoffnung: Jesus ist tatsächlich auferstanden! Im Kopf sich überschlagende Gedanken: "Wie soll das möglich sein? Niemals!“ Doch der weitere Verlauf dieses Abschnittes bezeugt es: Jesus ist wahrhaftig auferstanden!
Neben dieser überwältigenden Botschaft möchte ein unterschätztes Detail hervorheben. Frauen erfuhren als Erstes davon, dass Jesus auferstanden war. Darunter sogar eine Frau, die bekannt dafür ist, von sieben Dämonen besessen gewesen zu sein. Das finde ich interessant. Meines Wissens galt die Zeugenaussage einer Frau in der damaligen Gesellschaft wesentlich weniger, als sie es heute (zum Glück) tut. Und nun wird hier eine ehemals besessene Frau zur ersten Zeugin von Jesu Auferstehung. Glaubwürdig? Eigentlich weniger. Doch gerade das macht diese Story für mich so glaubhaft. Hätte man sie erfunden, hätte man sich, denke ich, mehr Mühe gegeben. Doch Gott braucht diesen ganzen Kram um Status, Glaubwürdigkeit und Co. nicht. Er steht einfach vom Tod auf. Punkt. Und er berichtet u. a. Maria aus Magdala als Erstes davon. Vielleicht gerade genau so, um deutlich zu machen, dass hier kein Mensch, sondern Gott am Werk ist.