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Gott Gebraucht Die Tragödie

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Hoffnung

Apostelgeschichte

Kapitel 7, Vers 54–​60

DER MÄRTYRERTOD

54Über diese Worte von Stephanus gerieten die Mitglieder des Hohen Rates in maßlose Wut. 55Stephanus aber blickte, erfüllt vom Heiligen Geist, fest zum Himmel auf und sah dort Gott in seiner Herrlichkeit und Jesus an seiner rechten Seite. 56»Ich sehe den Himmel offen«, rief Stephanus, »und Jesus, den Menschensohn, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite stehen!« 57Jetzt schrien sie ihn nieder, hielten sich die Ohren zu, um seine Worte nicht länger hören zu müssen, und stürzten sich auf ihn. 58Sie zerrten ihn aus der Stadt und begannen, ihn zu steinigen. Die Zeugen, die daran beteiligt waren, legten ihre Obergewänder ab und gaben sie einem jungen Mann namens Saulus, der sie bewachen sollte. 59Noch während die Steine Stephanus trafen, betete er laut: »Herr Jesus, nimm meinen Geist bei dir auf!« 60Er sank auf die Knie und rief mit lauter Stimme: »Herr, vergib ihnen diese Schuld!« Mit diesen Worten starb er.

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Wie konnte Gott das nur zulassen? Stephanus, der so vorbildlich und kraftvoll im Glauben unterwegs war, wurde gesteinigt! Was?! „Gott, wo bist du?“, haben sicher die Gläubigen geschrieben. Ohne Zweifel muss es extrem hart gewesen sein. Gerade für die Angehörigen und Freude von Stephanus. Doch lass uns an dieser Stelle mal einen Perspektivwechsel vornehmen. Der Kirchenvater Tertullian hat einmal gesagt: „Das Blut der Märtyrer ist der Same der Kirche.“ Was meinte er damit? Nun schauen wir doch mal, was nach der Steinigung von Stephanus passierte: „Noch am selben Tag setzte eine schwere Verfolgung der Gemeinde in Jerusalem ein. Alle außer den Aposteln flohen und zerstreuten sich in die Landbezirke von Judäa und Samarien.“ (Apg. 8:1) Und was sagte Jesus seinen Jüngern ganz am Anfang der Apostelgeschichte? Genau: „Durch seine Kraft (werdet ihr) meine Zeugen sein in Jerusalem und ganz Judäa, in Samarien und überall auf der Erde.“ (Apg. 1:8)

Gott gebrauchte diese Tragödie, um das Christentum bis nach Judäa und Samarien auszubreiten. Das Blut der Märtyrer wurde zum Samen der Kirche in diesen Gebieten. Wahnsinn, oder? Lasst uns unsere Perspektive wechseln. Die scheinbare Sackgasse vor uns ist vielleicht Gottes Auffahrt zur Autobahn.

Geschrieben von Thaddäus Schindler (thaddaeus@stayonfire.de)

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