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Impuls

Gott ist ein Frauenfeind?!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

1. Petrus

Kapitel 3, Vers 1–​7

MANN UND FRAU IN DER EHE

1Ihr Frauen, ordnet euch in derselben Weise euren Männern unter! Auch ohne viele Worte sollt ihr allein durch euer Vorbild eure Männer für Christus gewinnen, sofern sie bisher nicht auf seine Botschaft hören wollten. 2Wenn sie euer vorbildliches Leben und eure Ehrfurcht vor Gott sehen, wird sie das überzeugen. 3Nicht der äußerliche Schmuck – wie kunstvolle Frisuren, goldene Ketten oder aufwendige Kleidung – soll euch Frauen auszeichnen. 4Eure Schönheit soll von innen kommen! Ein freundliches und ausgeglichenes Wesen ist euer unvergänglicher Schmuck. Das ist es, was Gott als wirklich kostbar ansieht. 5So haben sich auch früher die gläubigen Frauen geschmückt, die ihre Hoffnung auf Gott setzten: Sie ordneten sich ihren Männern unter. 6Sara ist ein Beispiel dafür: Sie vertraute sich Abrahams Führung an und nannte ihn ihren Herrn. Ihr könnt euch als ihre Töchter erweisen, wenn ihr wie Sara das Gute tut und euch dabei durch keine Drohung einschüchtern lasst. 7Und für euch Männer gilt: Nehmt Rücksicht auf eure Frauen, so wie sie es als die Schwächeren brauchen; achtet und ehrt sie. Vergesst nicht, dass Gott in seiner Gnade allen das ewige Leben schenkt, Männern wie Frauen. Nichts soll zwischen euch stehen, das euch am gemeinsamen Gebet hindert.

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"Schon wieder ein Text über die Unterordnung von Frauen ihren Männern gegenüber? Diese Zeiten sind doch schon lange vorbei!" Kennst du solche Aussagen, Meinungen, Gedanken? Ich bin ehrlich: Ich bin eine Frau und habe deshalb auch manchmal einfach keine Geduld mehr, mich über diese Themen, ja, über die berühmte "Frauenfrage" zu unterhalten. Diskussionen darüber, wie sich eine Frau zu verhalten hat, können in manchen (christlichen) Kreisen ziemlich ausarten und sehr verletzend enden. Dieses Thema wird so oft so falsch angegangen.

Denn der Text für heute zeichnet ein absolut wertschätzendes Bild Frauen gegenüber! Gott denkt wertschätzend, sowohl über Männer als auch über Frauen (vgl. V. 7). So müssen Frauen aus biblischer Perspektive einerseits nicht ständig einem Schönheitsideal nacheifern. Die Schönheit der Frauen darf von innen kommen und ist nicht durch äußere Merkmale definiert (vgl. V. 4). Welche Frau hört nicht gerne, dass sie wegen ihres Charakters liebenswert ist und nicht auf ihr Äußeres reduziert wird?! Außerdem werden die Männer von ihren Frauen zwar durch Unterordnung geehrt, allerdings nur unter der Bedingung, dass sie ebenso ihre Frauen ehren und auf sie Rücksicht nehmen (vgl. V. 7). Eine Ehe in Gottes Augen besteht aus einem Geben und Nehmen. Keiner der beiden gibt nur oder nimmt nur. Die Wertschätzung beruht auf Gegenseitigkeit!