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Impuls

Ich bin dieses Thema einfach leid

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Finanzen

2. Korinther

Kapitel 9, Vers 6–​15

WIE CHRISTEN GEBEN SOLLEN

6Ich bin davon überzeugt: Wer wenig sät, der wird auch wenig ernten; wer aber viel sät, der wird auch viel ernten. 7So soll jeder für sich selbst entscheiden, wie viel er geben will, und zwar freiwillig und nicht aus Pflichtgefühl. Denn Gott liebt den, der fröhlich gibt. 8Er kann euch so reich beschenken, ja, mit Gutem geradezu überschütten, dass ihr zu jeder Zeit alles habt, was ihr braucht, und mehr als das. So könnt ihr auch noch anderen auf verschiedenste Art und Weise Gutes tun. 9Schon in der Heiligen Schrift heißt es ja von dem Mann, den Gott reich beschenkt hat: »Großzügig schenkt er den Bedürftigen, was sie brauchen; auf seine Barmherzigkeit kann man immer zählen.« 10Gott aber, der dem Sämann Saat und Brot schenkt, wird auch euch Saatgut geben. Er wird es wachsen lassen und dafür sorgen, dass das Gute, das ihr tut, Früchte trägt. 11Ihr werdet alles so reichlich haben, dass ihr unbesorgt weitergeben könnt. Wenn wir dann eure Gabe überbringen, werden viele Menschen Gott dafür danken. 12Eure Gabe hätte demnach zwei gute Auswirkungen: Sie wäre nicht nur eine Hilfe für die notleidenden Christen in Jerusalem, sie würde auch bewirken, dass viele Menschen Gott danken. 13Durch eure Unterstützung zeigt sich, wie sich euer Glaube bewährt. Dann werden die Beschenkten Gott loben, weil ihr euch so treu zur rettenden Botschaft von Christus bekennt und so bereitwillig mit ihnen und mit allen anderen teilt. 14Sie werden für euch beten und wären gern mit euch zusammen, weil sich an euch die Gnade Gottes auf so wunderbare Weise gezeigt hat. 15Wir aber danken Gott für seine unaussprechlich große Gabe.

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Wohin könnten wir nicht all unser Geld spenden? An sämtliche Hilfsorganisationen, Gemeinden, Kirchen, Projekte, Schulen, usw.! Das Thema kommt mir zugegebenermaßen echt des Öfteren mal "zu den Ohren heraus", weil ich mir denke, dass ich zwar am liebsten überall helfen würde, aber das doch einfach nicht geht. Mit dem Angebot an Hilfsmöglichkeiten fühle ich mich überfordert. Und aus Frust spende ich viel weniger, als ich könnte. Und das frustriert mich dann noch mehr. Kennst du das?

Das Thema "Spenden" soll für uns Menschen gar nicht solch ein leidiges Thema sein. Und im Grunde ist es das eben auch überhaupt nicht. Der Bibeltext für heute zeigt, welche Freude das Thema "Spenden" eigentlich schenken kann: Gott hat uns zum einem mit so unfassbar viel Gutem beschenkt, dass wir von diesem Übermaß etwas abgeben können. Die Betonung liegt auf "können", denn niemand wird von Gott zur Spende verpflichtet! Es geht um ein fröhliches Herz, welches gerne von seinem "Über" gibt, um anderen zu helfen. Und dann, wenn ich gespendet habe, wird Gott mich weiterhin mit allem versorgen, was ich brauche. Ich darf mich da auf ihn verlassen! Gleichzeitig bewirkt meine Großzügigkeit, dass die Empfänger Gott danken, dass er sie durch mich versorgt. Diese Menschen werden ebenfalls für mich beten und sich über mich freuen.

Wenn ich die Verse für heute ernst nehme, dann darf ich eine ganz neue Freude und Motivation dabei entdecken, mich mit dem Thema "Spenden" zu beschäftigen. Der Frust, von dem ich zu Beginn geschrieben habe, ist nicht von Gott erdacht. Eigentlich ist die Fähigkeit, Geld zu spenden, eine Gabe Gottes. Ein Geschenk Gottes.