2. Mose
Kapitel 13, Vers 1–10
EIN ERINNERUNGSFEST
1Der HERR sprach zu Mose: 2»Die Israeliten sollen mir ihre ältesten Söhne weihen und jedes männliche Tier, das zuerst geboren wird. Sie gehören mir!« 3Mose sagte zum Volk: »Behaltet diesen Tag in Erinnerung, denn heute werdet ihr aus der Sklaverei in Ägypten befreit! Der HERR führt euch mit starker Hand hinaus. Esst darum kein Brot, das mit Sauerteig gebacken wurde! 4Heute, im Monat Abib, zieht ihr aus Ägypten fort. 5Der HERR hat euren Vorfahren geschworen, euch das Land der Kanaaniter, Hetiter, Amoriter, Hiwiter und Jebusiter zu geben. Wenn er euch in dieses fruchtbare Land gebracht hat, in dem es selbst Milch und Honig im Überfluss gibt, sollt ihr auch weiterhin im ersten Monat diesen Brauch beibehalten: 6Esst sieben Tage lang nur Brot, das ohne Sauerteig gebacken wurde, und am siebten Tag feiert ein Fest zu Ehren des HERRN. 7Ja, sieben Tage lang sollt ihr nur ungesäuertes Brot essen! Im ganzen Land darf es kein Sauerteigbrot und keinen Sauerteig mehr geben! 8Erklärt zu Beginn des Festes euren Kindern, dass ihr es feiert, weil der HERR euch geholfen und euch aus Ägypten herausgeführt hat. 9Das Fest soll euch wie ein Zeichen an eurer Hand oder ein Band um eure Stirn daran erinnern, dass ihr stets die Weisungen des HERRN befolgen und weitergeben sollt. Denn er hat euch mit starker Hand aus Ägypten befreit. 10Feiert das Fest Jahr für Jahr zur festgesetzten Zeit und haltet euch dabei an diese Vorschriften!«
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Weitere Infos →Gott hatte sein Versprechen wahr gemacht: Die Verheißung, die er bereits den Vorfahren von Mose gegeben hatte, war nun endlich eingetreten. Gott hielt sein Wort. Doch wir Menschen vergessen oft, wie gut Gott bereits zu uns war. Und das weiß Gott ebenso. Deshalb ermutigte Gott die Israeliten, ein bestimmtes Fest einzuführen, das sie regelmäßig genau an diese Wahrheit erinnern soll: "Das Fest soll euch wie ein Zeichen an eurer Hand oder ein Band um eure Stirn daran erinnern, dass ihr stets die Weisungen des HERRN befolgen und weitergeben sollt. Denn er hat euch mit starker Hand aus Ägypten befreit." [9]
Nimm dir heute mal einen Moment und denke nach: Kann es sein, dass auch du vergessen hast, wie gut Gott bereits zu dir war? Mir geht es so, dass ich im Alltagsstress und bei aktuellen Herausforderungen immer wieder verzweifle. Es erscheint so, als habe ich in diesen Verzweiflungsmomenten Gottes Geschichte mit mir aus den letzten Jahren vergessen. Wenn ich mir bewusst mache, wie Gott bereits mein Leben geführt hat, welche Wunder ich bereits mit ihm erleben durfte, welche Situationen doch so viel besser kamen als gedacht, wie geschlossene Türen im Rückblick extrem viel Sinn ergeben … Dann gibt mir das Kraft, um vorwärtszugehen – mit Gott! Und genau diese Erkenntnis wünsche ich dir ebenso. Sei gesegnet!