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Impuls

Denk mal an die Wunder

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Josua

Kapitel 4, Vers 1–​9

Josua errichtet ein Denkmal

1Als das ganze Volk durch den Jordan gezogen war, sprach der HERR zu Josua: 2»Wählt nun zwölf Männer aus dem Volk aus, von jedem Stamm einen. 3Befehlt ihnen, zwölf große Steine aus dem Jordan zu holen, genau an der Stelle, wo die Priester stehen. Sie sollen die Steine zu dem Ort bringen, an dem ihr heute übernachten werdet.« 4Josua rief die zwölf Männer 5und wies sie an: »Geht zurück in den Jordan, bis an die Stelle, wo die Priester mit der Bundeslade des HERRN, eures Gottes, stehen. Jeder von euch soll sich dort einen großen Stein auf die Schulter laden, damit wir zwölf Steine haben, für jeden Stamm Israels einen. 6Aus ihnen soll ein Denkmal gebaut werden. Wenn euch eure Kinder später einmal fragen, was diese Steine bedeuten, 7dann erklärt ihnen: ›Als man die Bundeslade durch den Jordan trug, staute sich sein Wasser, und wir konnten trockenen Fußes hinüberziehen. Daran soll dieses Denkmal die Israeliten zu allen Zeiten erinnern.‹« 8Die zwölf Männer taten, was Josua ihnen befohlen hatte. Sie hoben zwölf Steine aus dem Flussbett, für jeden Stamm Israels einen, und trugen sie bis an den Ort, wo sie übernachten sollten. 9Josua nahm weitere zwölf Steine und richtete mitten im Jordan ein Denkmal auf, genau dort, wo die Priester mit der Bundeslade standen. Diese Steine sind noch heute dort.

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Ein weiteres Wunder war den Israeliten auf ihrer Reise ins verheißene Land geschehen: Sie hatten trockenen Fußes den Fluss Jordan überquert. Ohne ausreichend Boote wäre ihnen das Überqueren des Jordan nicht möglich gewesen, doch Gott hatte die Naturgewalten für sein Volk außer Kraft gesetzt. Genau an dieses Wunder sollten sich das israelitische Volk und dessen Nachfahren erinnern. Josua ließ daher zwei Denkmäler errichten. Ein Denkmal – ein Ort, an dem man "mal" über etwas "nachdenken", sich an etwas erinnern soll.

Schnell vergessen du und ich, was alles Gott bereits in unserem Leben getan hat, oder? Immer, wenn ich mir mal für einen Moment bewusst mache, welch große Taten Gott bereits vollbracht in meinem Leben hat, welche Gebetserhörungen ich bereits erleben durfte, dann rührt es mich sehr an. Mir wird bewusst: Gott sieht mich. Und auch, wenn mein Leben gerade an manchen Punkten kompliziert oder schwierig erscheinen mag, weiß ich, dass Gottes Blick auf meine Lage eine andere ist. Ich werde manches rückblickend besser verstehen lernen. So habe ich es schon oft erlebt. Und für die Dinge, für die ich Gott am Anfang angeklagt hatte, konnte ich im Rückblick eigentlich nur dankbar sein.

Nimm dir heute einen Moment und bitte Gott, dich an seine Wunder in deinem Leben zu erinnern. Und damit du nichts vergisst, schreib dir die entscheidendsten Ereignisse einmal auf.