STAYONFIRE

Impuls

Kommt etwas Neues?

Jan Hoyervon Jan Hoyer
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 10, Vers 9–​16

Die Vision des Petrus

9Als sich die Boten am folgenden Tag schon der Stadt Joppe näherten, stieg Petrus auf das flache Dach des Hauses, um dort ungestört zu beten. Es war gerade um die Mittagszeit, 10und Petrus bekam Hunger und bat um etwas zu essen. Während man seine Mahlzeit zubereitete, hatte er eine Vision: 11Petrus sah, wie sich der Himmel öffnete und etwas herabkam, das wie ein großes Leinentuch aussah. Es wurde an seinen vier Ecken zusammengehalten und so auf die Erde heruntergelassen. 12In dem Tuch waren alle möglichen Arten von vierfüßigen Tieren und Kriechtieren, aber auch von Vögeln. Alle diese Tiere sind für Juden unrein und dürfen deshalb nicht gegessen werden. 13Dann hörte Petrus eine Stimme, die ihn aufforderte: »Petrus, steh auf, schlachte diese Tiere und iss davon!« 14»Niemals, Herr!«, entgegnete Petrus. »Noch nie in meinem Leben habe ich etwas Unreines oder Verbotenes gegessen.« 15Da sprach die Stimme ein zweites Mal zu ihm: »Wenn Gott etwas für rein erklärt hat, dann nenne du es nicht unrein.« 16Dreimal wiederholte sich dieser Vorgang. Gleich darauf wurde das Tuch mit den Tieren darin wieder in den Himmel gehoben.

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Hat Gott schon mal auf eine widersprüchliche oder andere Art und Weise zu dir geredet, als du es erwartet hast?

Ich glaube, was ich am meisten an Gott liebe, ist, dass er sich in keine Box packen lässt. So oft sind wir Menschen festgelegt, wie Gott etwas tun soll. Ja, selbst Petrus war fest überzeugt, dass er sich täuschte. Während er seiner Gewohnheit nachging und betete, sah er eine Vision, was ja schon außergewöhnlich genug ist, und er hörte auch noch eine Stimme, die ihm etwas sagte, was er nicht für möglich gehalten hat: Er soll das für Juden "unreine" Fleisch essen, was Gott in seinem Gesetz eigentlich verboten hatte (3. Mose 11). Petrus wehrte sich zunächst dagegen, doch Gott versuchte, mit ihm zu reden (Apg 10:15).

Er versuchte, ihm zu sagen, dass er etwas Neues tat. Dass die alte Schublade, in die Petrus Gott gesteckt hatte, nicht mehr passte.

Wenn ich über das anstehende, neue Jahr nachdenke, kann ich Gott fragen: "Herr, willst du auch etwas Neues in meinem Leben tun? Habe ich dich in Schubladen gesteckt, in die du gar nicht reinpasst? Wo willst du meine Schubladen sprengen und mich auf neue Wege führen? Herr, sprich zu mir. Ich will dem folgen, was dein Heiliger Geist mir sagt."

In diesem Sinne auch vom STAYONFIRE-Team ein frohes, neues Jahr!