STAYONFIRE

Impuls

Kontrolle inmitten des Chaos

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Johannes

Kapitel 18, Vers 19–​27

DAS VERHÖR

19Drinnen im Palast begann das Verhör. Der Hohepriester Hannas fragte Jesus nach seinen Jüngern und nach seiner Lehre. 20Jesus antwortete: »Ich habe in aller Öffentlichkeit zu den Menschen gesprochen. Niemals habe ich etwas im Geheimen gelehrt, sondern immer in den Synagogen und im Tempel, wo es jeder hören konnte. 21Weshalb fragst du mich also? Frag doch die Leute, die mich gehört haben! Sie wissen, was ich gesagt habe.« 22Da schlug ihm einer von den Wächtern, die neben ihm standen, ins Gesicht und rief: »Was fällt dir ein, so mit dem Hohenpriester zu reden?« 23Jesus erwiderte: »Wenn ich etwas Falsches gesagt habe, dann weise es mir nach! War es aber richtig, weshalb schlägst du mich dann?« 24Da ließ Hannas Jesus in Fesseln zum Hohenpriester Kaiphas bringen. 25Simon Petrus stand noch immer am Feuer und wärmte sich. Da fragte man ihn: »Bist du nicht auch einer von seinen Jüngern?« »Nein, ich bin es nicht«, leugnete er. 26Aber ein Diener des Hohenpriesters, ein Verwandter des Mannes, dem Petrus das Ohr abgehauen hatte, meinte: »Ich habe dich doch selbst im Garten bei ihm gesehen!« 27Wieder stritt Petrus ab, Jesus zu kennen. Und im selben Augenblick krähte ein Hahn.

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Was für chaotische Zeilen lesen wir hier und heute!? Einerseits wurde Jesus Christus verhört, gab eine für sein Gegenüber zu freche Antwort und wurde dafür geschlagen. Auf der anderen Seite verleugnete Petrus Jesus Christus erneut, obwohl er dies als sein Jünger überhaupt nicht wollte. Und dennoch würde am Ende Gottes Plan aufgehen: Jesus Christus würde am Kreuz sterben, doch am dritten Tag von den Toten auferstehen. Und bis heute, ca. 2.000 Jahre später, werden Menschen nach wie vor durch ihren Glauben an Jesus Christus errettet. Gott hatte dieses Chaos unter Kontrolle. Die ganze Zeit.

So sieht es bis heute aus. Gott hat auch heute die chaotischen Momente und diejenigen, in denen wir Gott überhaupt nicht mehr erkennen, unter Kontrolle. Auch wenn du kein/e perfekte/r Jünger/in Jesu bist, wie selbst Petrus es nicht war, der jahrelang höchstpersönlich mit Jesus unterwegs war, ist Gott dennoch in deinem Leben präsent und noch lange nicht fertig mit dir. Auch wenn du und ich mit dem Unrecht dieser Welt konfrontiert sind, wie es Jesus Christus auf brutale Weise bei seinem Verhör war, ist Gott präsent und noch lange nicht mit uns oder dieser Welt fertig! Das darfst du wissen.