Lukas
Kapitel 22, Vers 66–71
JESUS VOR GERICHT
66Bei Tagesanbruch kamen die Mitglieder des Hohen Rates zusammen: die führenden Männer des Volkes, die obersten Priester und die Schriftgelehrten. Sie ließen Jesus vorführen 67und forderten ihn auf: »Wenn du der Christus bist, der von Gott erwählte Retter, dann sag es uns!« Er erwiderte: »Wenn ich es euch sage, werdet ihr mir nicht glauben, 68und wenn ich euch etwas frage, dann werdet ihr keine Antwort geben. 69Doch von nun an wird der Menschensohn an der rechten Seite des allmächtigen Gottes sitzen.« 70Empört schrien alle: »Willst du damit etwa sagen, dass du der Sohn Gottes bist?« Jesus antwortete: »Ihr habt recht, ich bin es!« 71»Wozu brauchen wir da noch weitere Zeugen?«, riefen jetzt die Ankläger einstimmig. »Wir haben die Gotteslästerung doch aus seinem Mund gehört!«
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Weitere Infos →Nun stand Jesus Christus vor Gericht. Echt skurril, wenn man mal bedenkt, dass Jesus, Gott selbst, ja eigentlich der Richter über diese Welt ist und am letzten Tag auch sein wird. Doch die Menschen erhoben sich hochmütig über ihn. Sie wollten einfach nicht glauben, wer er ist. Sie wollten nicht anerkennen, dass Jesus Christus nicht nur irgendein Mensch ist, dessen Pläne sie aufhalten könnten, wenn diese ihnen nicht passen. Er ist Gott. Selbst die Todesstrafe, die sie verhängten, würde Jesus nicht aufhalten. Er würde am dritten Tag von den Toten auferstehen!
Bis heute erheben sich Menschenherzen stolz gegen Gott. Sie wollen nicht anerkennen, dass Gott das letzte Wort behalten wird. Ich selbst kenne es auch von mir selbst, erst recht von damals, als ich noch in keiner Glaubensbeziehung zu Jesus Christus lebte. Aber auch jetzt als Kind Gottes meine ich so oft, ich wüsste es eigentlich besser als Gott selbst. Hochmut hat noch nie funktioniert. Gott lässt es bis zu einem gewissen Maß zu, so ja auch in der Bibelstelle für heute. Doch nur so lange, wie es noch seinem Plan dient. Am Ende wird er uns alle immer demütigen. Und das ist gut so! Gott ist die perfekte Liebe. Und deshalb ist es tatsächlich das Allerbeste, nach seinem Willen zu streben. Einmal Gott erlebt und man will nichts anderes mehr.