Psalm
Kapitel 75, Vers 1–11
Schluss mit euren großen Worten!
1Ein Lied von Asaf, nach der Melodie: »Richte nicht zugrunde«. 2Wir danken dir, o Gott – ja, dir allein gilt unser Dank! Denn du bist uns nahe! Von deinen Wundern erzählen wir. 3Gott spricht: »Wenn meine Zeit gekommen ist, werde ich Gericht halten und für Gerechtigkeit sorgen! 4Mag auch die Erde beben, und mögen ihre Bewohner vor Angst zittern – ich selbst habe die Fundamente der Erde unverrückbar festgelegt. 5So befehle ich nun den großmäuligen Angebern: Schluss mit euren großen Worten! Denen, die mich ablehnen, sage ich: Blast euch nicht so auf! 6Ja, hört auf zu prahlen und lasst ab von eurem Stolz! Tragt eure Nase nicht so hoch! 7Wahre Größe kann kein Mensch verleihen – ganz gleich, woher er kommt!« 8Denn Gott allein ist Richter: Den einen lässt er fallen, den anderen bringt er zu Ansehen und Macht. 9Der HERR hat einen Becher in seiner Hand, gefüllt mit starkem, betäubendem Trank. Alle, die Gott verachten, müssen den Becher bis zum letzten bitteren Tropfen austrinken. 10Ich aber will immer von Gott erzählen, für ihn, den Gott Jakobs, will ich musizieren. 11Er spricht: »Ich werde die Macht der Gottlosen brechen; doch alle, die zu mir gehören, bringe ich zu Ansehen und Macht.«
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Weitere Infos →Kennst du das: Ein Mensch stellt sich besser dar, als er es ist? Ein Mensch gibt mit seinen Erfolgen an und dich nervt es einfach nur?! Dann stell dir mal ganz kurz die Frage, wie es Gott gehen muss, wenn er so auf diese Erde schaut: Überall Menschen, die arrogant sind, die meinen, sie könnten diese Welt beherrschen oder gar aus eigener Kraft "retten". Menschen, die Gott nicht als denjenigen anerkennen, der er ist. Wie traurig muss Gott darüber sein!?
"Wahre Größe kann kein Mensch verleihen – ganz gleich, woher er kommt! Denn Gott allein ist Richter: Den einen lässt er fallen, den anderen bringt er zu Ansehen und Macht." [7-8]
Asaf erklärte in seinem Psalm gleich weiter, dass sich ein Mensch, der sich für Gott entschieden hat, keine Sorgen machen muss. Denn ein solches Kind Gottes ist von Gott gesegnet, und das bis in die Ewigkeit. Aber mal wieder macht die Bibel kein Geheimnis aus der Gerechtigkeit Gottes, die sich beim endgültigen Gericht (s. Offenbarung in der Bibel) zeigen wird. Und zwar für alle sichtbar.
Es ist nicht egal, ob wir uns für Jesus als unseren Herrn und Retter entscheiden oder nicht. Die Bibel spricht nicht davon, dass am Ende alle bei Gott sein werden. Das ist eine vielleicht unbequeme Wahrheit, aber es ist die Wahrheit. Und eine Wahrheit, die gesellschaftlich (und auch kirchlich) immer weniger akzeptiert wird. Dennoch bleibt sie wahr: Gott ist Richter und Vater für diejenigen, die sich für ihn entscheiden.