Josua
Kapitel 3, Vers 1–8
Über den Jordan
1Frühmorgens befahl Josua dem Volk, von Schittim aufzubrechen. Sie erreichten den Jordan, überquerten ihn aber noch nicht, sondern schlugen zunächst ihre Zelte am östlichen Ufer auf. 2Nach drei Tagen ließ Josua die führenden Männer durch das Lager gehen. 3Sie sollten ausrufen: »Sobald ihr seht, dass die Priester vom Stamm Levi die Bundeslade des HERRN, eures Gottes, tragen, brecht euer Lager ab und folgt ihnen! 4Haltet aber einen Abstand von ungefähr 1000 Metern zwischen euch und den Priestern, damit ihr der Bundeslade nicht zu nahe kommt. Sie zeigt euch den Weg, den ihr gehen sollt, denn ihr kennt ihn ja noch nicht.« 5Dann sprach Josua selbst zum Volk: »Reinigt euch und bereitet euch darauf vor, Gott zu begegnen! Morgen wird er vor euren Augen Wunder tun.« 6Am nächsten Tag forderte Josua die Priester auf: »Nehmt die Bundeslade und tragt sie vor dem Volk her!« Sie folgten seinem Befehl. 7Darauf sprach der HERR zu Josua: »Ich will heute damit beginnen, dir bei allen Israeliten Achtung zu verschaffen. Sie sollen wissen, dass ich dir beistehe, so wie ich Mose beigestanden habe. 8Befiehl den Priestern, mit der Bundeslade anzuhalten, sobald ihre Füße das Wasser des Jordan berühren.«
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Weitere Infos →Wenn du selbst andere Menschen in deinem Umfeld leitest, kannst du von Josua eine Menge lernen. Nachdem die zwei Israeliten von ihrer Expeditionsreise wieder heil im Lager angekommen waren (vgl. V. 2:23), gab Josua dem Volk nun klare Anweisungen, wie es gemeinsam Richtung Jericho aufbrechen würde (vgl. V. 2-4). In allen Unklarheiten um das Volk Israel herum navigierte Josua dennoch mit innerer Klarheit. Er wusste tief in seinem Herzen, dass der Herr auf dessen Seite war und sprach es dem Volk zu:
"Reinigt euch und bereitet euch darauf vor, Gott zu begegnen! Morgen wird er vor euren Augen Wunder tun." [5]
Es sind genau diese Klarheit und Ermutigung, die mich so sehr an Josua inspirieren. Menschen sehnen sich nach Klarheit. Insbesondere im Chaos und in all den Unklarheiten des Lebens. Deshalb versuche, wenn du selbst Personen in deiner Schule, in deinem Studium, bei deiner Arbeit oder in deiner Gemeinde leitest, mit Klarheit zu navigieren.
Manchmal müssen wir sogar Entscheidungen treffen, bei denen wir uns alles andere als sicher sind. Das ist normal. Doch jemand muss sie treffen und Verantwortung übernehmen. Ohne Entscheidungen gibt es keinen Fortschritt.
Josua setzte Signale, Zeichen und Wegmarker, an denen sich die Israeliten orientieren konnten. Einfache, nachvollziehbare Schritte auf einer abenteuerlichen Wegstrecke. Tue es ihm gleich.