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Wem vertraust du mehr?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Richter

Kapitel 4, Vers 1–​10

Deboras Prophetie

1Als Ehud gestorben war, taten die Israeliten erneut, was dem HERRN missfiel. 2-3Da ließ der HERR ihr Gebiet vom Kanaaniterkönig Jabin erobern; der regierte in Hazor und besaß 900 eiserne Streitwagen. Sein Heerführer hieß Sisera, er hatte sein Truppenlager in Haroschet-Gojim aufgeschlagen. Zwanzig Jahre lang quälte und unterdrückte Jabin die Israeliten. Da schrien sie zum HERRN um Hilfe. 4Zu jener Zeit war die Prophetin Debora Israels Richterin. Sie war mit einem Mann namens Lappidot verheiratet 5und wohnte bei der nach ihr benannten Debora-Palme zwischen Rama und Bethel im Gebirge Ephraim. Dorthin kamen die Israeliten, um sich von ihr Recht sprechen zu lassen. 6Eines Tages ließ Debora Barak zu sich kommen, den Sohn von Abinoam aus Kedesch im Stammesgebiet von Naftali. Sie sagte zu ihm: »Der HERR, der Gott Israels, befiehlt dir: ›Rufe 10.000 Soldaten aus den Stämmen Naftali und Sebulon zusammen und zieh mit ihnen auf den Berg Tabor! 7Ich werde dafür sorgen, dass Sisera, Jabins Heerführer, mit seinen Wagen und seinem Heer zum Fluss Kischon kommt. Dort gebe ich ihn in deine Gewalt.‹« 8Barak antwortete: »Ich werde nur gehen, wenn du mitkommst. Ohne dich unternehme ich nichts.« 9»Ich komme mit«, willigte Debora ein, »aber der Ruhm dieses Feldzugs wird nicht dir gehören, denn der HERR wird einer Frau den Sieg über Sisera schenken!« Zusammen mit Barak machte sich Debora auf den Weg nach Kedesch. 10Dort rief Barak die Stämme Sebulon und Naftali zusammen. 10.000 Mann folgten ihm auf den Berg Tabor, und Debora begleitete sie.

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Nachdem wir uns in den letzten Wochen die entscheidenden Ereignisse des Volkes Israel angeschaut haben und vor allem, wie es aus der Sklaverei in Ägypten in sein von Gott verheißenes Land geführt wurde, springen wir nun in eine weitere spannende Zeit des Alten Testaments: Auch nach der Einnahme des verheißenen Landes kamen die Israeliten immer wieder auf Abwege. Und so setzte Gott die sogenannten "Richter" ein, die über Israel in Weisheit regieren sollten. Eine dieser Richterinnen und Richter war Debora. Diese bemerkenswerte Frau wird uns in der Bibelstelle für heute vorgestellt.

Da Israel mal wieder nicht auf Gott gehört hatte, war es in die Gefangenschaft seiner Feinde geraten. Nun war es an der Zeit, Israel von dieser fremden Herrschaft zu befreien. So hörte es Debora in ihrer prophetischen Funktion von Gott.

Doch der israelitische Feldherr Barak bekam es mit der Angst zu tun und war feige. Er weigerte sich, allein in den Kampf zu ziehen. Nur wenn Debora das israelitische Heer mit ihm anführte, wäre er dabei.

Debora ließ sich nicht von dem mangelnden Gottvertrauen und der ordentlichen Prise Feigheit um sie herum anstecken. Sie blieb bei dem, was Gott ihr aufs Herz gelegt hatte. Debora hatte scheinbar tief verinnerlicht, dass Gott allein alles war, was sie brauchte, um über die Feinde zu siegen. Von Barak ließ sie sich also nicht umstimmen. Sie vertraute mehr auf Gott als auf Menschen.

An welchen Stellen vertraust du mehr auf Menschen als auf Gott?

Freu dich auf die ermutigende Geschichte von Debora, die wir uns in den nächsten Tagen durchlesen werden! Sie wird dein Vertrauen auf Gott stärken können. 😊