Matthäus
Kapitel 8, Vers 1–4
Jesus heilt einen Aussätzigen
1Eine große Menschenmenge folgte Jesus, als er vom Berg herabstieg. 2Da kam ein Aussätziger und warf sich vor ihm nieder: »Herr, wenn du willst, kannst du mich heilen!« 3Jesus streckte die Hand aus, berührte ihn und sagte: »Das will ich! Sei gesund!« Im selben Augenblick war der Mann von seiner Krankheit geheilt. 4Da befahl ihm Jesus nachdrücklich: »Sag niemandem etwas, sondern geh sofort zum Priester und lass dich von ihm untersuchen. Danach bring das Opfer dar, wie es Mose vorgeschrieben hat. So werden die Menschen sehen, dass ich im Auftrag Gottes handle.«
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Weitere Infos →Vielleicht hast du dich schon einmal gefragt, wie man am besten beten soll.
Eher direkt:
"Gott, heile ... verändere ... mache ..."
Oder lieber etwas offener und zurückhaltender?
"Gott, wenn du willst, heile ... verändere ... mache ..."
Was würdest du sagen? Welche Formulierung verwendest du häufiger in deinen Gebeten?
Der heutige Abschnitt handelt von einem Aussätzigen, der sich vor Jesus hinwirft und ihn um Heilung bittet:
"Herr, wenn du willst, kannst du mich heilen!" [2]
Um ehrlich zu sein, finde ich mich in diesem Gebet voll wieder. Sehr oft spüre ich eine Unsicherheit, was Gott in einer konkreten Situation will. Der Nebensatz "wenn du willst" bedeutet für mich, für den Willen Gottes offen zu sein.
Für andere wirkt die Formulierung wie die Hintertür eines zu kleinen Glaubens.
"Natürlich will Gott heilen. Du darfst so beten, nimm es in Anspruch", sagen sie dann vielleicht.
Ich glaube, dass tatsächlich beide Arten des Betens ihre Berechtigung haben. Wenn ich so "fordernd" bete, ist es mir wichtig, eine Klarheit darüber zu haben, dass es Gottes Willen entspricht.
Es gibt keinen größeren Glauben als die feste Gewissheit, dass Gott es tun möchte. Das sind wahre Momente des Glaubens.
Bete immer wieder dafür, dass du erkennst, was Gott tun möchte.