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Impuls

Widerstand Und Wunder

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Apostelgeschichte

Kapitel 13, Vers 44–​52

KONFLIKT MIT DEN JUDEN

44Am folgenden Sabbat waren fast alle Einwohner der Stadt zusammengekommen, um Gottes Botschaft zu hören. 45Als die Juden die vielen Menschen in der Synagoge sahen, wurden sie neidisch. Sie widersprachen Paulus und spotteten. 46Doch Paulus und Barnabas ließen sich nicht beirren. Ruhig und fest erklärten sie: »Zuerst musste euch Juden Gottes Botschaft verkündet werden. Ihr aber wollt sie nicht hören und zeigt damit selbst, dass ihr unwürdig seid, das ewige Leben zu empfangen. Darum wenden wir uns jetzt an die Nichtjuden. 47Denn der Herr hat uns befohlen: ›Ich habe dich zum Licht für alle Völker gemacht, damit du der ganzen Welt die Rettung bringst.‹« 48Als die Nichtjuden das hörten, freuten sie sich sehr und lobten Gott für seine Botschaft. Und alle, die zum ewigen Leben bestimmt waren, begannen zu glauben. 49So breitete sich die Botschaft Gottes in der ganzen Umgebung aus. 50Den Juden aber gelang es, angesehene Frauen, die sich zur jüdischen Gemeinde hielten, sowie einflussreiche Männer der Stadt gegen Paulus und Barnabas aufzuhetzen. Sie stifteten sie zum Widerstand gegen die beiden an und erreichten, dass sie aus der Stadt vertrieben wurden. 51Da schüttelten sie den Staub von ihren Füßen als Zeichen dafür, dass sie die Stadt Gottes Urteil überließen, und reisten weiter nach Ikonion. 52Die in Antiochia gebliebenen Jünger waren trotz allem voller Freude und wurden immer mehr mit dem Heiligen Geist erfüllt.

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Der Widerstand ist spürbar. Aber ehrlich gesagt ist das ja auch kein Wunder, wenn die Botschaft von Jesus ebenfalls so spürbar ihre Kraft zeigt! Jesus hatte den Jüngern schon viele Male erzählt, dass sie für den Glauben an ihn verfolgt werden würden. Denn natürlich passt es den einflussreichen religiösen Führern überhaupt nicht, wenn ihre Anhänger auf einmal von Jesus hören und dann keine Lust mehr auf ihre Religion haben! Immerhin bedeutete die Religiosität der Menschen Macht und Geld für die Vorsteher der damaligen Synagogen. Die Botschaft des Evangeliums ist so unwiderstehlich, so befreiend, so wahr und so wunderschön, dass die Menschen immer mehr und mehr über Jesus Christus erfahren wollen. Gottes Heiliger Geist wirkt und die Menschen kommen in Scharen zum Glauben an Jesus.

Widerstand und Wunder. Das gehört wohl leider zusammen. Doch die Jünger sind mutig. Sie wissen, dass sie das Richtige tun. Und sie erzählen weiter von Jesus Christus, erleben Wunder. Doch dann wissen die Jünger auch, wann ihre Zeit an einem Ort abgelaufen ist. Und sie sich „den Staub von den Schuhen schütteln“ und einfach weiterziehen dürfen. Ihre Aufgabe haben sie erfüllt. Menschen haben Jesus Christus kennengelernt. Und weiter geht's. Eines steht fest, und genau das dürfen wir aus diesem Text mitnehmen: Die Jünger gehen nicht aus Angst. Die Jünger gehen, weil sie wissen, dass sie ihre Aufgabe erfüllt haben. Du zweifelst daran, ob du noch am richtigen Platz bist? Ob du deinen nichtgläubigen Freunden wirklich von Jesus erzählen solltest? Lass Angst nicht dein Ratgeber sein, sondern lass dich vom Heiligen Geist, von Gott selbst, beraten. Frag bei Gott nach. Nicht in deinem verängstigten Herzen.