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Blogpost

Connected mit Gott - Worship

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben
Connected mit Gott - Worship

Stell dir ein Glaubensleben ohne Worship vor. Du kommst am Sonntag in den Gottesdienst und es gibt „nur“ eine Predigt, ein bisschen Moderation, Gebet und vielleicht noch ein gemeinsames Abendmahl.

Obwohl ich musikalisch nicht die hellste Kerze auf der Torte bin, würde mir etwas fehlen. Dir auch?

Es ist zwar schon einige Jahre her, aber ich erinnere mich noch ziemlich gut an den Moment, in dem Kim Walker von Jesus Culture bei einer Konferenz in Berlin (ich war auch da) gefragt wurde:

„Wie schaffst du es, im Alltag mit Jesus connected zu bleiben?“

Ihre Antwort ist mir irgendwie hängengeblieben. Sie betonte unter anderem:

„Ich höre einfach ganz viel Worship in meinem Alltag. Das hilft mir, bei dem, was ich tue, mit Gott in Kontakt zu bleiben.“

Zu diesem Zeitpunkt spielte Worship noch keine große Rolle in meinem Alltag. Doch durch diesen Impuls versuchte ich, mehr Worship in meinen Alltag zu integrieren. Zu meiner Überraschung veränderte es mein Glaubensleben enorm.

Lobpreis und Anbetung sind ein so starker Weg, um im Alltag mit Gott verbunden zu sein und ihn zu loben. Hier kann ich ihn großmachen, ihm danken und seine Größe über meine Probleme stellen.

Vielleicht ist dieser Blogbeitrag auch für dich ein Anlass, mehr Lobpreis in deinen Alltag zu integrieren. Dabei können es bewusste Zeiten am Abend sein, in denen du ein Lied einschaltest, dir die Texte anzeigen lässt und bewusst für deinen Gott singst.

Für mich sind es aber auch die Alltagsmomente, in denen ich einfach nebenher Lobpreis laufen lasse. Ob ich nun Auto fahre, die Küche aufräume, dusche oder meine Zähne putze. Ich höre nicht bei allem immer Worship, doch ich habe es bereits als unglaublich wertvoll empfunden, Lobpreis in all diesen Momenten einzubeziehen.

Welche Momente hast du in deinem Alltag, in denen du Lobpreis integrieren kannst? Wenn du noch keine hast, kann eine Bluetooth-Box helfen, Lobpreis auf einfache Weise überallhin mitzunehmen.

Und wenn du auch gar nicht so gut singen kannst, mach dir nichts draus. Wie ich meinen Gott verstehe, ist ihm das Herz wichtiger als die Töne. David kann uns hier ein Vorbild sein. Auch wenn er wahrscheinlich die Töne traf, war er dennoch völlig frei im Lobpreis.

„Als der Zug sich wieder in Bewegung setzte, tanzte David voller Hingabe neben der Bundeslade her, um den HERRN zu loben. Er war nur mit einem leichten Leinenschurz bekleidet, wie ihn sonst die Priester trugen. Jubelnd brachten David und alle Israeliten, die ihn begleiteten, die Bundeslade nach Jerusalem, und die Musiker bliesen ihre Hörner. Als die Menge in der »Stadt Davids« ankam, schaute Davids Frau Michal, Sauls Tochter, aus dem Fenster. Sie sah, wie der König zu Ehren des HERRN hüpfte und tanzte, und verachtete ihn dafür.“ (2. Samuel 6:14-16 HFA)

Ich wünsche mir so sehr, dass du im Alltag mehr mit Gott connected kannst. Vielleicht ist Worship ein guter Weg dorthin. Wenn das nicht so ganz dein Ding ist, dann freu dich auf weitere Blogposts in unserer Serie „Connected mit Gott“.