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Gemeinsam wachsen

Miriam Funckvon Miriam Funck
Soziales Leben
Gemeinsam wachsen

Schon einiges habe ich mit meinen Freunden gemeinsam erlebt – auch im Glauben. Dadurch, dass ich in meiner Kirche sehr aktiv bin, gibt es immer wieder gemeinsame Erlebnisse und Aktionen, die sowohl die Freundschaft als auch den Glauben stärken, sei es das Planen eines Events oder einer Sommerfreizeit, gemeinsames Beten für ein bestimmtes Anliegen oder auch einfach theologische Diskussionen über einzelne Themen. Ich schätze mich glücklich und gesegnet, so viele gute Freunde zu haben, mit denen ich lachen, weinen, beten und wachsen kann. Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass ich am besten in einem Umfeld wachse, welches gemeinsam wachsen will. Deshalb kann ich dir nur empfehlen: Umgib dich mit Menschen, die wachsen wollen, die mehr wissen sowie sehen wollen und die gemeinsam mit dir groß träumen und glauben.

In meiner Connectgruppe haben wir uns zuletzt Zeit genommen, um bewusst auf Gott zu hören und zu versuchen, eine Art Lebensvision für sich aufzuschreiben. Die Dinge, von denen wir träumen, die wir sehen wollen, bei denen wir das Gefühl haben, dass Gott uns ruft. Aus solchen Übungen entstehen die besten Geschichten! Man erfährt, wie die anderen denken, was ihre Herzen höherschlagen lässt, und es lässt uns verstehen: Wir sind nicht alleine unterwegs und müssen den Kampf nicht alleine kämpfen.

Diese Übung oder diese Frage kann ich dir nur ans Herz legen. Ich glaube, jede Gruppe profitiert davon, wenn sie sich gegenseitig diesbezüglich besser kennenlernt und wirklich weiß, was den anderen bewegt. Vielleicht wäre das etwas, was du auch mal mit deinen Freunden oder deiner Connectgruppe machen könntest? Frage nach und sei gespannt, was für Träume Gott deinen Freunden aufs Herz gelegt hat. So erfährt man auch, wie man sich gegenseitig am besten unterstützen und anfeuern kann.

Gemeinsam mit anderen zu wachsen, bedeutet, ehrlich zu sein und sich verletzlich zu machen. Es bedeutet, Gefühle, Träume und Wünsche zu teilen und anderen zuzuhören. Wenn ich allerdings an die Abende denke, die mich am meisten verändert, geprägt und ermutigt haben, dann waren es immer solche, an denen es Offenheit, Ehrlichkeit und Verwundbarkeit gab. Es ist etwas Besonderes, sich von einer Gruppe angenommen, akzeptiert und unterstützt zu fühlen. Es ist etwas Unvergleichliches, zu erleben, dass man für die gleiche Sache brennt und sich gegenseitig anfeuert.

Vielleicht bist du noch kein Teil eines Teams in deiner Gemeinde. Dann ermutige ich dich, schließ dich einem an. Vielleicht hast du nur einen besten Freund oder eine beste Freundin und keine ganze Gruppe. Dann ermutige ich dich dennoch, dort ebenfalls offen zu sein und über Träume und Visionen zu sprechen. Es ist so wichtig, dass wir nicht allein unterwegs sind, denn wir wurden zur Gemeinschaft geschaffen – mit Gott und zugleich auch mit anderen Menschen. Ich wünsche dir, dass du Menschen findest oder bereits hast, mit denen du gemeinsam wachsen kannst und die deinen Weg mit dir gehen.