Matthäus
Kapitel 27, Vers 57–61
Jesus wird begraben
57Am Abend kam ein reicher Mann aus Arimathäa. Er hieß Josef und war ein Jünger von Jesus. 58Er ging zu Pilatus und bat ihn um den Leichnam von Jesus. Pilatus befahl, diese Bitte zu erfüllen. 59Josef nahm den Toten, wickelte ihn in ein neues Leinentuch 60und legte ihn in eine unbenutzte Grabkammer, die er für sich selbst in einen Felsen hatte hauen lassen. Dann wälzte er einen großen Stein vor den Eingang des Grabes. 61Maria aus Magdala und die andere Maria blieben gegenüber vom Grab sitzen.
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Weitere Infos →Für mich gehört der folgende Abschnitt zu den wertvollsten Ereignissen, die zwischen Kreuzigung und Ostersonntag geschehen.
Josef von Arimathäa nutzte sein eigenes Grab für Jesus.
Aus römischer Sicht war es üblich, dass die Gekreuzigten oft bis zur Verwesung als Abschreckung hängen blieben. Aus jüdischer Sicht sollte der Gehängte am selben Tag noch bestattet werden. Dazu brauchte es allerdings meist einen einflussreichen Vermittler mit Verbindungen zur Politik. Josef war dieser Jemand.
Josef von Arimathäa war ein verdeckter Jünger, der Angst hatte.
"Insgeheim war er ein Jünger von Jesus, doch aus Angst vor den Juden hatte er das bisher verschwiegen." (Parallelstelle in Johannes 19:38)
Wie ermutigend ist es, dass Gott gerade ihn gebraucht, um in seinem Plan eine wichtige Rolle zu spielen!
Nikodemus stieß im Johannesevangelium zu dieser Szene dazu.
Nikodemus hatte Jesus eines Nachts aufgesucht und mit ihm ein prägendes Gespräch geführt, in dem Jesus unter anderem sagte:
"Gott hat die Menschen so sehr geliebt, dass er seinen einzigen Sohn für sie hergab." (Johannes 3:16)
Maria von Magdala und "die andere" Maria saßen bereits gegenüber vom Grab.
Sie würden zwei Tage später die ersten Zeugen der Auferstehung werden. Wahnsinn!
Alle diese Personen haben ihre eigene Geschichte mit Jesus, und alle trugen die Hoffnung in sich, dass diese Geschichte noch nicht zu Ende wäre!