STAYONFIRE

Impuls

Ackerst du umsonst?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Liebe

Lukas

Kapitel 15, Vers 25–​32

VERLOREN UND WIEDERGEFUNDEN

25Inzwischen war der ältere Sohn nach Hause gekommen. Er hatte auf dem Feld gearbeitet und hörte schon von weitem die Tanzmusik. 26Er rief einen Knecht herbei und fragte ihn erstaunt: ›Was wird denn hier gefeiert?‹ 27›Dein Bruder ist wieder da‹, antwortete er ihm. ›Und dein Vater freut sich sehr, dass er ihn wohlbehalten wiederhat. Deshalb hat er das Mastkalb schlachten lassen, und jetzt feiern sie ein großes Fest.‹ 28Der ältere Bruder wurde wütend und wollte nicht ins Haus gehen. Da kam sein Vater zu ihm heraus und redete ihm gut zu: ›Komm und freu dich mit uns!‹ 29Doch er entgegnete ihm bitter: ›All diese Jahre habe ich mich für dich abgerackert. Alles habe ich getan, was du von mir verlangt hast. Aber nie hast du mir auch nur eine junge Ziege gegeben, damit ich mit meinen Freunden einmal richtig hätte feiern können. 30Und jetzt, wo dein Sohn zurückkommt, der dein Vermögen mit Huren durchgebracht hat, jetzt lässt du sogar das Mastkalb für ihn schlachten!‹ 31Sein Vater redete ihm zu: ›Mein Sohn, du bist immer bei mir gewesen. Alles, was ich habe, gehört auch dir. 32Darum komm, wir haben allen Grund, fröhlich zu feiern. Denn dein Bruder war tot, jetzt lebt er wieder. Er war verloren, jetzt ist er wiedergefunden!‹«

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Die Party ist in vollem Gange. Alle freuen sich: Der verloren geglaubte Sohn ist nach Hause zurückgekehrt. Doch wer kann sich so gar nicht freuen? Ausgerechnet eine ihm sehr nahestehende Person, sein leiblicher Bruder. In diesem tobt die Eifersucht: Wie kann der Vater der beiden nun solch eine fette Party für den Bruder schmeißen, der dem Vater so viel Leid zugefügt hat? Für ihn hat der Vater doch noch nie eine Feier geschmissen. Und dabei hat er immer alles richtiggemacht und hart für seinen Vater gearbeitet ...

Mal wieder zeigt Jesus mit diesem Gleichnis eine befreiende Wahrheit: Gottes Liebe kann man sich niemals erarbeiten. Die Vaterliebe Gottes bleibt dieselbe für alle seine Kinder. Wer Jesus als seinen Herrn und Retter angenommen hat, ist ein Kind Gottes geworden (vgl. Römer 8). Auch wenn man dann mal auf Abwege kommt, vielleicht für eine Zeit nichts mehr mit Gott zu tun haben möchte, viele Sünden auf sich lädt oder sonstige schlechte Dinge tut ..., Gott wartet mit offenen Armen auf genau dieses verloren gegangene Kind! Wer jedoch meint, sich mit seinen Taten Gottes Liebe erarbeiten zu können, der ackert sich dumm und dösig. Denn alles, was Gott an Liebe für diese Person bereithält, hat er oder sie als Gottes Kind schon längst sicher!

Ackerst du dich dumm und dösig? Oder kannst du in Gottes zugesicherter Liebe ruhen?