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Impuls

Gottes Vaterliebe

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Hosea

Kapitel 11, Vers 1–​11

Gottes Liebe bleibt

1Der Herr sagt: »Als Israel jung war, habe ich es ins Herz geschlossen und als meinen Sohn angenommen. Ich habe meinen Sohn aus Ägypten gerufen und zurück in die Freiheit geführt. 2Doch wenn ich dann nach meinem Volk rief, liefen die Israeliten mir bloß davon. Sie opferten den Götzen und brachten ihren Götterfiguren Räucheropfer dar. 3Dabei habe ich Ephraim doch das Laufen gelehrt und ihn immer wieder auf meine Arme genommen, wenn er fiel. Aber die Menschen in Israel haben nicht erkannt, dass ich es war, der ihnen Gutes tat und sie heil machte. 4Mit Freundlichkeit und Liebe wollte ich sie ihren Weg führen. Ich habe ihnen ihre Last leicht gemacht – wie ein Bauer, der seinem Ochsen das Joch hochhebt, damit er besser fressen kann, ja, der sich bückt, um ihn selbst zu füttern. 5Trotzdem weigern sie sich, zu mir umzukehren. Sie bitten lieber die Ägypter um Hilfe. Deshalb soll nun der assyrische König über sie herrschen! 6In ihren Städten wird das Schwert wüten, es trifft die Orakelpriester und macht ihren falschen Ratschlägen ein Ende. 7Mein Volk ist mir untreu, und davon lässt es sich nicht abbringen! Sie rufen zu ihren Götzen, doch die können ihnen nicht helfen. 8Ach, wie könnte ich dich im Stich lassen, Ephraim? Wie könnte ich dich aufgeben, Israel? Sollte ich dich vernichten wie die Städte Adma und Zebojim? Nein, es bricht mir das Herz, ich kann es nicht; ich habe Mitleid mit dir! 9Mein Zorn wird dich nicht wieder treffen, ich will dich nicht noch einmal vernichten, Ephraim. Denn ich bin Gott und kein Mensch. Ich bin der Heilige, der bei euch wohnt. Ich komme nicht, um euch im Zorn zu töten. 10Alle meine Kinder werde ich zurückbringen, die man aus diesem Land verschleppen wird. Ich werde ihnen vorangehen und brüllen wie ein Löwe. Sie werden mir folgen und mit Zittern zurückkehren – über das Meer im Westen, 11aus Ägypten und Assyrien. Sie werden kommen wie Tauben, die herbeifliegen. Dann lasse ich sie wieder in ihren Häusern wohnen. Das verspreche ich, der HERR!«

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Das Kapitel für heute malt einen so entscheidenden Umstand deutlich vor Augen: Gottes Volk baute Mist und wandte sich von Gott ab. Doch Gott nahm es trotz all seiner Taten wieder in Liebe an!

Wie oft hören wir, dass Gott im Alten Testament als rachsüchtig und bösartig dargestellt wird?! Das Gegenteil ist der Fall: Ja, es wird im AT drastisch beschrieben, wie Gott über die Sünden des Volkes denkt. Motor von all dem ist und bleibt aber Gottes klare Liebe für seine Kinder. Und die gilt bis heute!

Durch deinen persönlichen Glauben an Jesu Tod und Auferstehung hast auch du die Möglichkeit, ein Kind Gottes zu werden (vgl. Johannes 3:16 und Römer 8). So schlecht Gott auch über deine persönlichen Sünden denken mag, er liebt dich dennoch. Als sein geliebtes Kind nimmt er dich dennoch immer wieder in Liebe an. Gott verändert sich nie!

"Ich bin Gott und kein Mensch." [9]

So ist Gott. Er wiegt Fehler nicht auf und rächt sich nie in Zorn an dir. Er ist der liebende Gott, der liebende Vater. Vielleicht kennst du auch das Gleichnis vom verlorenen Sohn aus dem Neuen Testament? Es trägt genau dieselbe Aussage über Gott und seine Liebe zu dir in sich. Also sei ermutigt: Gott wird dich als sein Kind immer lieben und dich in Liebe annehmen!