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Impuls

Wie ernst es ist

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Hosea

Kapitel 5, Vers 1–​7

Israel und Juda sind schuldig

1»Hört zu, ihr Priester, passt gut auf, ihr Führer Israels! Auch der König mit seinem Hofstaat soll herhören! Ihr habt die Aufgabe, das Recht zu wahren. Doch ihr seid wie eine tödliche Falle in Mizpa, wie ein Netz, mit dem man auf dem Berg Tabor Vögel fängt! 2Den Bund, den ich mit euch geschlossen habe, habt ihr verraten. Aber nun habt ihr eure Gottlosigkeit zu weit getrieben! Darum werde ich euch alle bestrafen! 3Denn ich kenne Ephraim gut. Nichts, was dort geschieht, bleibt meinen Augen verborgen. Ephraim ist fremden Göttern nachgelaufen, Israel hat sich mit seinen Taten unrein gemacht. 4Sie sind so in ihre Schuld verstrickt, dass sie nicht mehr zu mir umkehren können. Sie sind vom Götzendienst besessen und erkennen nicht, dass ich der HERR, ihr Gott, bin! 5Durch ihren Hochmut sprechen sie sich selbst das Urteil, ihre Schuld stürzt sie ins Verderben. Auch den Bewohnern von Juda wird es nicht anders ergehen. 6Sie werden dann Schafe und Rinder opfern, um mich, den HERRN, gnädig zu stimmen; aber ich werde sie allein lassen, so dass sie mich nicht finden können. 7Sie haben mir, dem HERRN, die Treue gebrochen und mit ihren Huren Kinder gezeugt. Darum werden sie in kürzester Zeit vernichtet – mit allem, was ihnen gehört.«

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Wie wir in den letzten Tagen immer wieder gemeinsam festgestellt haben: Das Buch Hosea aus dem Alten Testament zeichnet ein Bild von Gott, zeigt eine Seite von Gott, die uns heutzutage vielleicht nicht mehr so präsent ist.

Es sind harte Aussagen Gottes, die aus dem Kontext gerissen missverstanden werden können. Wie wir außerhalb dieser Verse für heute lesen können, gibt Gott seinem Volk Israel und jedem Menschen durchaus die Chance, ihn kennenzulernen. Auch im Buch Hosea werden wir von Gottes Wirken in Israel trotz all der Vergehen Israels lesen.

Dennoch sind sie da, diese klaren Worte Gottes an sein Volk. Um Gott und seine Geschichte mit der Menschheit in der Tiefe begreifen zu können, ist es wirklich wichtig, auch das Alte Testament der Bibel zu lesen. Denn erst hier wird deutlich, wie ernst Gott es mit uns meint und welche Konsequenzen es hat, nicht mit Gott in einer Verbindung zu leben! Gott ist nicht nur der liebe "Kuschel-Gott", sondern auch ein Gott, der eine klare Meinung vertritt. Der nicht mit sich "spaßen" lässt, der klare Grenzen setzt. Auch das ist unser Gott. Durch Jesus Christus und den Glauben an ihn allein ist es uns letztlich möglich, Vergebung von unseren Sünden zu erhalten und in einer Beziehung zu ihm zu leben (vgl. Johannes 3:16 und Römer 8). So ernst ist es mit dem Glauben an Jesus.