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Impuls

Beziehung Ist Vertrauenssache

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Römer

Kapitel 1, Vers 8–​15

PAULUS WILL ROM BESUCHEN

8Zunächst danke ich meinem Gott durch Jesus Christus für euch alle, denn auf der ganzen Welt hört man von eurem Glauben. 9Und wie oft ich im Gebet an euch denke, dafür ist Gott mein Zeuge. Ihm diene ich von ganzem Herzen, indem ich die rettende Botschaft von seinem Sohn verkünde. 10Gott weiß auch, dass ich ihn immer und immer wieder darum bitte, euch endlich einmal besuchen zu können, wenn es sein Wille ist. 11Denn ich möchte euch sehr gern persönlich kennen lernen und euren Glauben stärken, indem ich etwas von dem weitergebe, was mir Gottes Geist geschenkt hat. 12Aber auch ihr würdet mir neuen Mut geben; so würden wir uns alle in unserem gemeinsamen Glauben gegenseitig ermuntern. 13Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, liebe Brüder und Schwestern, wie oft ich mir schon vorgenommen habe, zu euch zu kommen. Aber bis jetzt stand dem immer etwas im Weg. Nur allzu gern würde ich auch bei euch wie bei anderen Völkern Menschen für Christus gewinnen. 14Denn ich fühle mich allen verpflichtet, ob sie nun unserem Kulturkreis angehören oder nicht, ob sie gebildet oder ungebildet sind. 15Soweit es an mir liegt, möchte ich auch bei euch in Rom die rettende Botschaft verkünden.

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Paulus hat einen klaren Wunsch: Er will die Christen in Rom besuchen. Er möchte sie persönlich kennenlernen, weil er glaubt, dass sie sich gegenseitig im Glauben ermutigen würden. Und so betet Paulus genau für dieses Anliegen. Doch geklappt hat ein Treffen bislang leider noch nicht.

Das Anliegen von Paulus ist ein wirklich gutes: Er möchte die Römer im Glauben voranbringen. Und er glaubt, dass auch diese ihn im Glauben an Gott bestärken würden. Und vielleicht kennst du das ja auch: Du betest inständig für ein Anliegen und bist dir sicher, dass es in Gottes Augen ein „gutes“ Anliegen sein muss. Denn es stimmt mit den Prinzipien der Bibel überein, gibt Gott die Ehre usw. Zum Beispiel betest du für Erweckung in deiner Stadt, dass ein Freund oder eine Freundin von einer Krankheit geheilt wird oder endlich Frieden in deiner Familie einkehrt. Doch es passiert nichts, das Wunder tritt nicht ein. Und so wie Paulus darfst du dir sicher sein, dass Gott dein Anliegen durchaus gehört hat und sich bei deinem Gebet nicht einfach die Ohren zuhält! So schreibt Paulus in Vers 10: „Gott weiß auch, dass ich ihn immer und immer wieder darum bitte, euch endlich mal besuchen zu können.“ Doch dann fügt Paulus noch einen wichtigen Teilsatz an: „... wenn es sein Wille ist.“ Diese letzten fünf Worte in Vers 10 verdienen besondere Aufmerksamkeit: „Wenn es sein Wille ist.“ Nur weil sich etwas gut anhört und für uns auch absolut Sinn ergibt, muss es nicht zwangsläufig dem Willen Gottes entsprechen, uns diese Sache auch jetzt genau zu diesem Zeitpunkt zu schenken! Gott plant individuell für uns. Gott hat nicht einfach ein grobes Raster, welches er auf das Leben eines jeden Menschen legt, um dann mit jeder Person dieselbe Geschichte zu schreiben. Gott ist eben nicht berechenbar oder gar vorhersehbar. Gott muss vertraut und nicht verstanden werden. Das ist das Geheimnis einer Beziehung zu unserem allmächtigen Gott.