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Impuls

Jeder Braucht Gebet

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Römer

Kapitel 15, Vers 22–​33

REISEPLÄNE

22Weil ich damit so beschäftigt war, konnte ich bisher noch nicht zu euch kommen. 23Aber jetzt habe ich meine Arbeit in diesen Gegenden beendet, und wie ich es mir schon seit Jahren sehnlichst wünsche, möchte ich euch nun besuchen. 24Ich habe vor, nach Spanien zu reisen, und bei dieser Gelegenheit hoffe ich, euch in Rom persönlich kennen zu lernen. Wenn ich dann in der Gemeinschaft mit euch neue Kraft geschöpft habe, könntet ihr mich vielleicht bei meiner Weiterreise unterstützen. 25Doch zuerst möchte ich noch nach Jerusalem, um der Gemeinde dort zu helfen. 26Denn die Christen in den Provinzen Mazedonien und Achaja haben für die Armen der Gemeinde von Jerusalem Geld gesammelt. Auf diese Weise haben sie ihre Verbundenheit mit ihnen zum Ausdruck gebracht. 27Sie haben das gern getan, weil sie gerade dieser Gemeinde viel verdanken. Denn von Jerusalem aus hat sie die rettende Botschaft erreicht, und insofern ist es nur recht und billig, dass sie jetzt der Jerusalemer Gemeinde in ihrer Not helfen. 28Sobald man mir dort bestätigt hat, dass ich das Geld ordnungsgemäß abgeliefert habe, kann ich auf dem Weg nach Spanien zu euch kommen. 29Ich weiß, dass ich euch dann den reichen Segen, den Jesus Christus schenkt, weitergeben werde. 30Liebe Brüder und Schwestern, wir sind durch die Liebe des Heiligen Geistes miteinander verbunden. Deshalb bitte ich euch im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, inständig: Helft mir bei meinem Kampf, indem ihr für mich betet! 31Bittet Gott, dass er mich vor denen in Judäa bewahrt, die nicht auf die rettende Botschaft hören wollen. Und betet darum, dass meine Hilfe von den Christen in Jerusalem dankbar angenommen wird. 32Dann erst kann ich frohen Herzens zu euch kommen und – so Gott will – neue Kraft schöpfen. 33Gott aber, von dem aller Friede kommt, sei mit euch allen. Amen.

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Das Herz von Paulus schlägt wirklich für die Gemeinden und Kirchen. So gerne möchte er endlich die Gemeinde in Rom besuchen. Vorher muss er sich jedoch noch um dringendere Anliegen kümmern, z. B. die Armut in der Gemeinde in Jerusalem. Ich denke, das ist wirklich nur ein kleiner Auszug aus der langen To-do-Liste, die Paulus zu bewältigen hat. Er war ein wirklich vielgefragter und hoch angesehener Mann in der damaligen christlichen Welt, der aber natürlich ebenso mit Anfeindungen zu kämpfen hatte. Und nicht nur den Anfeindungen durch Menschen war er ausgesetzt, sondern ebenso Anfeindungen geistlicher Natur. Denn auch dem Teufel hat die erfolgreiche Arbeit des Paulus natürlich überhaupt nicht gepasst. Immerhin führte Paulus eine Vielzahl von Menschen zum Glauben an Jesus Christus! Und Paulus ist so demütig und begreift, dass er nicht alles im Griff hat. Auch Paulus weiß, dass er nur ein Mensch ist. Und deshalb bittet er um Gebet: „Liebe Brüder und Schwestern, wir sind durch die Liebe des Heiligen Geistes miteinander verbunden. Deshalb bitte ich euch im Namen von Jesus Christus, unserem Herrn, inständig: Helft mir bei meinem Kampf, indem ihr für mich betet! Bittet Gott, dass er mich vor denen in Judäa bewahrt, die nicht auf die rettende Botschaft hören wollen. Und betet dafür, dass meine Hilfe von den Christen in Jerusalem dankbar angenommen wird.“ (Verse 30 + 31)

Wenn selbst der starke Apostel Paulus auf die Hilfe durch Gebet angewiesen ist, dann ich erst recht. Und du bestimmt ebenso. Niemals werden wir sicher genug im Dienst in unserer Kirche aktiv sein. Niemals werden wir so geistlich und so unfehlbar sein, dass wir es nicht mehr nötig hätten, Menschen um Gebetsunterstützung zu bitten! Ich möchte dich also heute ermutigen, eine Person in deinem Umfeld zu bitten, konkret für eine Situation in deinem Leben zu beten. Und gleichsam einer anderen Person anzubieten, für ein Anliegen von ihr zu beten. Denn tatsächlich liegt eine so große Kraft im Gebet!