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Impuls

Kein Übermensch

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Philemon

Kapitel 1, Vers 1–​3

ANSCHRIFT UND GRUSS

1Paulus, der im Gefängnis ist, weil er die rettende Botschaft von Jesus Christus verkündet, und der Bruder Timotheus schreiben diesen Brief an ihren lieben Freund und Mitarbeiter Philemon, 2an unsere Schwester Aphia, an Archippus, der sich wie wir mit aller Kraft für die rettende Botschaft einsetzt, und an alle anderen Christen, die sich in Philemons Haus versammeln. 3Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn.

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Krasse Situation: Paulus, der große und erfolgreiche Apostel, sitzt nun im Gefängnis. Einfach nur, weil er an Jesus Christus glaubt und das Evangelium auf der Welt verbreitet. Und was macht Paulus? Er gibt nicht auf. Er glaubt nicht etwa, Gott habe ihn verlassen, weil er nun in einer dunklen und kalten Gefängniszelle hockt. Nein: Paulus setzt sich hin und schreibt mithilfe von Timotheus einen Brief aus dem Gefängnis heraus, der an Philemon und andere Glaubensgeschwister geht, die Paulus liebt und schätzt. Er möchte sie im Glauben ermutigen, wie wir in den nächsten Tagen lesen werden. Was für eine starke Sache! Echt kaum zu glauben, dass ein Mensch solch ein Vertrauen auf Gott haben kann!

Ich glaube nicht, dass Paulus eine Art Übermensch gewesen ist. Ich glaube, Paulus war genau so wie du und ich. Er hatte einen sehr bewegten Lebenslauf und er hat echt krasse Sachen richtig falsch gemacht. Das kannst du gern mal in Apostelgeschichte 8 und 9 nachlesen. Diese Glaubenskraft und dieses immense Durchhaltevermögen, das Paulus hier an den Tag legte, konnte nicht aus ihm selbst kommen. Das alles kam von Jesus Christus höchstpersönlich! Jesus Christus, der in ihm durch seinen Heiligen Geist wirkte.

Deshalb wünscht Paulus dies hier ebenso seinen Lesern: "Wir wünschen euch Gnade und Frieden von Gott, unserem Vater, und von Jesus Christus, unserem Herrn." [3] Auch dir.