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Impuls

Noch lange nicht fertig

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Philipper

Kapitel 1, Vers 12–​26

JEDER SOLL ES ERFAHREN!

12Meine lieben Brüder und Schwestern! Ihr sollt wissen, dass meine Gefangenschaft die Ausbreitung der rettenden Botschaft nicht gehindert hat. Im Gegenteil! 13Allen meinen Bewachern und auch den übrigen Menschen, mit denen ich es hier zu tun habe, ist inzwischen klar geworden, dass ich nur deswegen eingesperrt bin, weil ich an Christus glaube. 14Außerdem haben durch meine Gefangenschaft die meisten Christen neuen Mut gewonnen und die Zuversicht, dass der Herr ihnen hilft. Furchtlos und ohne Scheu sagen sie jetzt Gottes Botschaft weiter. 15Zwar verkünden manche nur deswegen die Botschaft von Christus, weil sie neidisch sind und mir eine erfolgreiche Missionsarbeit nicht gönnen; andere aber lassen sich von den besten Absichten leiten. 16Sie handeln aus Liebe zu mir, weil sie wissen, dass ich im Gefängnis bin, um für die rettende Botschaft einzutreten. 17Die anderen aber reden von Jesus Christus nur aus Eigennutz. Sie meinen es nicht ehrlich und wollen mir noch zusätzlich Kummer bereiten. 18Doch was macht das schon! Wichtig ist allein, dass die rettende Botschaft von Christus verbreitet wird; mag das nun mit Hintergedanken oder in ehrlicher Absicht geschehen. Wenn nur jeder erfährt, wer Jesus Christus ist! Darüber freue ich mich, und ich werde mich auch in Zukunft darüber freuen! 19Weil ihr für mich betet und Jesus Christus mir durch seinen Geist beisteht, bin ich sicher, dass hier alles zum Besten für mich ausgehen wird. 20Ich hoffe inständig und bin zuversichtlich, dass ich während meiner Gefangenschaft nicht schwach werde und versage, sondern dass Christus wie bisher, so auch jetzt durch mich bekannt gemacht und geehrt wird, sei es durch mein Leben oder durch meinen Tod. 21Denn Christus ist mein Leben und das Sterben für mich nur Gewinn. 22Weil ich aber mehr für Christus erreichen kann, wenn ich am Leben bleibe, weiß ich nicht, was ich mir wünschen soll. 23Ich bin hin- und hergerissen: Am liebsten würde ich schon jetzt sterben, um bei Christus zu sein. Das wäre das Allerbeste! 24Andererseits habe ich bei euch noch eine wichtige Aufgabe zu erfüllen. 25Deshalb bin ich auch davon überzeugt, dass ich weiterleben werde und euch allen erhalten bleibe. Dann will ich euch helfen, damit euer Glaube wächst und eure Freude auf diese Weise noch größer wird. 26Wenn ich erst wieder bei euch bin, werdet ihr noch mehr loben und danken können für alles, was Jesus Christus durch mich getan hat.

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Wow! Was für starke Worte von Paulus! Der Apostel ist in einer Extremsituation. Aufgrund seines Glaubens sitzt er in Gefangenschaft. Er wird verfolgt, weil er Christ ist. Er muss mit dem Tod rechnen, oder zumindest mit Folter und anderen Qualen … Und was schreibt Paulus hier in seinem Brief aus dem Gefängnis heraus? Dass er Hoffnung hat. Dass er einen Sinn in seiner schlimmen Lage sieht. Dass seine Lage einen Mehrwert für die anderen Christen hat, weil sie durch Paulus' Mut inspiriert werden und ebenso offen das Evangelium verkündigen können. Paulus weiß, dass auch diese Lage Gottes guten Plan nicht stoppen kann. Er sieht das Ende der Gefangenschaft schon vor sich: "Wenn ich erst wieder bei euch bin, werdet ihr noch mehr loben und danken können für alles, was Jesus Christus durch mich getan hat." (V. 26)

Siehst du auch das Licht am Ende des Tunnels? Oder glaubst du, dass Gott mit deinem Leben schon fertig ist? Es ist nicht selbstverständlich, solch eine unbeugsame Hoffnung wie Paulus zu haben. Und doch dürfen wir Christen das wirklich haben! Vor Kurzem feierten wir Ostern. Aus einer absolut schrecklichen Lage – einer Hinrichtung am Kreuz – wurde das größte Wunder der gesamten Menschheitsgeschichte! Jesus Christus stand von den Toten auf und der Weg zu Gott ist dadurch frei. Sei ermutigt: Gott ist noch lange nicht fertig mit dir!