2. Petrus
Kapitel 2, Vers 1–9
GOTTES GERICHT ÜBER IRRLEHRER
1Doch schon damals hat es im Volk Israel falsche Propheten gegeben. Solche Leute werden auch bei euch auftreten und Lehren verbreiten, die euch ins Verderben stürzen sollen. Damit verleugnen sie Christus, den Herrn, der sie doch von ihren Sünden freigekauft hat, und besiegeln so ihren schnellen Untergang. 2Trotzdem werden viele auf sie hören und sich ihrem ausschweifenden Leben anschließen. Diese Leute bringen unseren Glauben, den wahren Weg zu Gott, in Verruf. 3Sie können nie genug bekommen und werden euch belügen und betrügen, um euch das Geld aus der Tasche zu ziehen. Doch das Urteil über sie ist längst gefällt; sie werden ihrem Untergang nicht entgehen. 4Gott hat nicht einmal die Engel, die sich gegen ihn auflehnten, vor der Strafe verschont, sondern sie in den tiefsten Abgrund gestoßen. Dort müssen sie – gefesselt in der Finsternis – auf den Gerichtstag warten. 5Ebenso wenig hat er früher die Menschen geschont. Als die große Flut über die gottlose Welt hereinbrach, kamen alle um; nur acht wurden gerettet: Noah, der die Menschen zu einem Leben nach Gottes Willen aufrief, und sieben andere aus seiner Familie. 6Auch die Städte Sodom und Gomorra hat Gott in Schutt und Asche sinken lassen und damit sein Urteil an ihnen vollstreckt. Dies sollte ein warnendes Beispiel für die Menschen aller Zeiten sein, die von Gott nichts wissen wollen. 7Lot aber hat er gerettet, der so lebte, wie es Gott gefällt, und durch das ausschweifende Leben der Bewohner Sodoms viel erleiden musste. 8Für ihn, der nach Gottes Willen lebte, war es eine Qual, die Bosheit dieser Menschen Tag für Tag hören und sehen zu müssen. 9An all diesen Beispielen seht ihr: Gott weiß genau, wie er alle, die nach seinem Willen leben, aus Versuchungen und Gefahren rettet. Aber ebenso gewiss lässt er alle, die seinen Willen missachten, ihre Strafe am Tag des Gerichts erwarten.
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Weitere Infos →"Wer ist denn schon Gott?! Der sitzt doch weit entfernt auf einer Wolke und kann mir gar nichts!" Die Bibelverse für den heutigen Tag sprechen einer solchen Einstellung genau entgegen. Ich habe diesen Gedanken allerdings schon häufiger von Freunden, Bekannten und Fremden gehört. Und schleicht er sich nicht auch manchmal bei mir ein? Zwar bin ich Christin, aber dennoch denke ich manchmal einfach, dass Gott doch sowieso schon alles durchgehen lassen wird. Und dass am Ende total egal sein wird, was ich auf dieser Erde getan habe und was eben nicht ... Kennst du das?
Eins steht fest: Gott vergibt jedem seine Schuld, der oder die ihn darum bittet. Wer sein Kind geworden ist, kommt in den Himmel. Seine ewige Strafe ist ihm vergeben, weil Jesus Christus stellvertretend für ihn am Kreuz gestorben ist. Doch all diejenigen, die als Irrlehrer in dieser Welt aufgetreten sind, also nicht das Evangelium von Jesus Christus im Herzen getragen haben, werden am Ende ihres Lebens bestraft. Von Gott höchstpersönlich. Nein, Gott ist kein "Kuschelgott". Gott ist ernst zu nehmen. Er ist allmächtig. Er ist allwissend. Und es sollte mir wichtig sein, in einer guten Beziehung zu ihm zu stehen. Denn: "Gott weiß genau, wie er alle, die nach seinem Willen leben, aus Versuchungen und Gefahren rettet. Aber ebenso gewiss lässt er alle, die seinen Willen missachten, ihre Strafe am Tag des Gerichts erwarten." (V. 9) Wir können Gott danken, dass er mit solch einer Klarheit zu uns Menschen kommuniziert. Er hat uns diese Verse in der Bibel geschenkt, damit du und ich sie ernst nehmen. Ihn suchen. Nicht verloren gehen, sondern ewiges Leben haben. Er will uns keine unbegründete Angst machen. Gott will uns mit dieser Wahrheit und klaren Aussage helfen, auf den richtigen Weg zu kommen und auf dem richtigen Weg zu bleiben. Und dafür können wir ihm nur danken. Denn das ist Gnade!