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Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Apostelgeschichte

Kapitel 16, Vers 1–​5

PAULUS GEWINNT TIMOTHEUS

1Nachdem Paulus die Stadt Derbe besucht hatte, erreichte er schließlich Lystra. Dort traf er Timotheus, einen Christen. Seine Mutter, auch eine Christin, war jüdischer Abstammung, sein Vater ein Grieche. 2In den Gemeinden von Lystra und Ikonion wurde Timotheus sehr geschätzt. 3Ihn nahm Paulus als weiteren Begleiter mit auf die Reise. Um auf die Juden in diesem Gebiet Rücksicht zu nehmen, ließ Paulus ihn vorher beschneiden. Denn alle wussten, dass der Vater von Timotheus ein Nichtjude war. 4In jeder Stadt, durch die sie reisten, berichteten sie den Gemeinden über die Beschlüsse der Apostel und Gemeindeleiter von Jerusalem; alle Christen sollten sich danach richten. 5So wurden die Gemeinden im Glauben immer fester, und die Zahl der Gemeindeglieder nahm täglich zu.

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Was für ein gesegnetes Vorhaben von Paulus und dann auch Timotheus! Das Ergebnis spricht Bände: "So wurden die Gemeinden im Glauben immer fester, und die Zahl der Gemeindeglieder nahm täglich zu." (V. 5) Paulus und Timotheus ließen sich von Gott gebrauchen, ermutigten die christlichen Gemeinden mit ihren Worten sowie Taten und Gott gab seinen Segen dazu! Diese Tatsache an sich ist bereits eine sehr gute Ermutigung für unser eigenes Leben, wissen zu dürfen, dass Gott sich zu seinen Aufträgen und Aufgaben an uns stellt. Das gilt ebenso für euch, liebe Freunde von STAYONFIRE!

Noch einen weiteren Aspekt des Abschnitts für heute finde ich bemerkenswert: "Um auf die Juden in diesem Gebiet Rücksicht zu nehmen, ließ Paulus ihn vorher beschneiden. Denn alle wussten, dass der Vater von Timotheus ein Nichtjude war." (V. 3) Klar, jemanden zu beschneiden, ist eine absolut heftige Maßnahme, und nein, dieser Text soll uns nicht dazu ermutigen, es Paulus und Timotheus nachzuahmen. Es geht hier vielmehr um ein Prinzip: Paulus und Timotheus wissen, dass sie die allerbeste Botschaft der Welt im Gepäck haben - nämlich, dass Jesus Christus die Schuld der Menschen auf sich genommen hat und man nur an ihn glauben muss, dann darf man in diese persönliche Beziehung zu Gott treten und eines Tages ewig bei ihm sein! Paulus und Timotheus wissen aber auch, dass es durchaus sein kann, dass die Zuhörer allein aufgrund der Tatsache, dass Timotheus eben nicht beschnitten ist, seinen Worten keinen Glauben schenken würden. Es ist ein Makel, der die offenen Ohren und Herzen der Menschen für das Evangelium verschließen könnte. Und sie entscheiden sich dafür, diesen Umstand zu ändern. Und Gott segnet ihr Vorhaben, die Zuhörer haben tatsächlich offene Herzen für das Evangelium und kommen zum Glauben an Jesus Christus! Das Prinzip ist also folgendes: Gib deinen Teil dazu, dass Menschen vom Evangelium hören und offen dafür sind. Das mag für dich und dein Umfeld etwas komplett anderes bedeuten als für mein Leben und meine "Zuhörer".