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Impuls

Keine Hindernisse Für Jesus

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 28, Vers 16–​31

PAULUS IN ROM

16In Rom erlaubte man Paulus, eine eigene Wohnung zu nehmen, in der er von einem Soldaten bewacht wurde. 17Drei Tage nach seiner Ankunft lud er die führenden Männer der jüdischen Gemeinde zu sich ein. Als sich alle versammelt hatten, sagte er: »Liebe Brüder! Ich habe nichts gegen unser Volk und nichts gegen die Überlieferungen unserer Vorfahren getan. Trotzdem hat man mich in Jerusalem gefangen genommen und an die Römer ausgeliefert. 18Sie haben mich verhört, und weil sie nichts fanden, was die Todesstrafe gerechtfertigt hätte, wollten sie mich freilassen. 19Aber die Juden waren dagegen. Nur deshalb musste ich mich auf den Kaiser berufen, nicht etwa, weil ich die Absicht habe, mein Volk in irgendeiner Weise anzuklagen. 20Um euch das zu sagen, habe ich euch hergebeten, denn ich trage diese Ketten, weil ich an den Retter glaube, auf den ganz Israel hofft.« 21Darauf sagten die Juden zu Paulus: »Wir haben bisher aus Judäa keine Briefe mit Nachrichten über dich erhalten. Und es ist auch niemand von dort hierhergekommen, der uns offiziell oder im privaten Gespräch etwas Nachteiliges über dich berichtet hätte. 22Wir würden aber gern erfahren, welche Ansichten du vertrittst, denn wir wissen von dieser Glaubensrichtung, dass sie sehr umstritten ist.« 23An einem festgesetzten Tag kamen viele Juden in die Wohnung von Paulus. Er sprach zu ihnen über Gottes Reich und erklärte ihnen alles. Vom Morgen bis zum Abend erzählte er ihnen von Jesus und zeigte ihnen, wie bereits das Gesetz von Mose und die Bücher der Propheten auf Jesus hingewiesen hatten. 24Einige ließen sich auch überzeugen, andere aber wollten nichts davon wissen. 25Zerstritten und uneinig verließen sie Paulus. »Der Heilige Geist hatte recht«, sagte er noch zu ihnen, »als er euren Vorfahren durch den Propheten Jesaja verkünden ließ: 26›Geh zu diesem Volk und sprich: Ihr werdet hören und doch nicht verstehen, sehen und doch nichts erkennen. 27Denn das Herz dieses Volkes ist hart und gleichgültig. Sie sind schwerhörig und verschließen die Augen. Deshalb sehen und hören sie nicht. Sie sind nicht einsichtig und wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen.‹« 28»Ihr sollt also wissen«, fügte Paulus hinzu: »Diese Rettung, die Gott schenkt, wird jetzt anderen Völkern gebracht, und sie werden sie annehmen!« 30Paulus blieb zwei Jahre in seiner Mietwohnung. Jeder durfte zu ihm kommen, 31und niemand hinderte ihn daran, in aller Offenheit über Gottes Reich und über den Herrn Jesus Christus zu predigen und zu lehren.

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"Paulus blieb zwei Jahre in seiner Mietwohnung. Jeder durfte zu ihm kommen, und niemand hinderte ihn daran, in aller Offenheit über Gottes Reich und über den Herrn Jesus Christus zu predigen und zu lehren." (V. 30+31) Mit diesen Worten endet das komplette Buch der Apostelgeschichte der Bibel. Und im Grunde fassen diese die Hauptaussage der kompletten 28 Kapitel gut zusammen: Die Nachricht von Jesus Christus kennt keine Hindernisse! Das Buch der Apostelgeschichte war bis oben hin vollgepackt mit unglaublichen Ereignissen und Wundern, die die Apostel mit Gott erleben durften. Und auch jetzt, da Paulus in Rom sein muss und eigentlich ein Gefangener für seinen Glauben an Jesus Christus ist, darf er in einer Mietwohnung anstelle eines Gefängnisses leben! Und darüber hinaus darf er sogar Besucher in seiner Wohnung empfangen, ein Umstand, der in einem römischen Gefängnis überhaupt nicht möglich gewesen wäre! Aber Paulus werden diese Extras von seinen Anklägern gewährt - natürlich durch Gott bewirkt, da er seinen Apostel Paulus einfach liebt und insbesondere nach wie vor einen Plan mit ihm hat: Auf diese Weise kann Paulus noch viel, viel mehr Menschen von Jesus erzählen! Und so kommen die römischen Bewohner Tag ein und Tag aus zu ihm und einige von ihnen kamen auf diese Weise tatsächlich zum Glauben an Jesus. Wow!

Zum Ende derjenigen Wochen, in denen wir uns mit dem Buch der Apostelgeschichte beschäftigt haben, möchte ich dir eines noch mitgeben: Die Nachricht von Jesus Christus kennt keine Hindernisse und keine Grenzen! Auch in deinem Leben nicht. Gott möchte dich dazu befähigen, so frei und offen von ihm zu erzählen, wie es nur geht! Und zugleich will er nichts lieber, als dass die Nachricht von Jesus Christus jeden Bereich deines Lebens und Herzens erreicht, erneuert und heilt.