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Impuls

Bleibst Du Im Gemachten Nest?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Apostelgeschichte

Kapitel 18, Vers 18–​23

AUFBRUCH ZUR

3. MISSIONSREISE 18Paulus blieb noch einige Zeit in Korinth. Dann verabschiedete er sich von den Christen, und zusammen mit Priszilla und Aquila fuhr er mit dem Schiff in Richtung Syrien. Bevor sie in Kenchreä, dem Hafen von Korinth, an Bord gingen, ließ Paulus sich die Haare abschneiden, um damit ein Gelübde einzulösen. 19Nach ihrer Ankunft in Ephesus blieben Priszilla und Aquila auf die Bitte von Paulus hin in der Stadt, während er selbst in die Synagoge ging. Dort sprach er mit den Juden. 20Und obwohl sie ihn baten, länger bei ihnen zu bleiben, 21verabschiedete er sich mit den Worten: »Wenn Gott es will, werde ich später wiederkommen.« Dann verließ er Ephesus auf einem Schiff. 22In Cäsarea ging er von Bord und reiste auf dem Landweg nach Jerusalem. Dort besuchte er die Gemeinde, um schließlich nach Antiochia weiterzuziehen. 23Aber auch hier blieb er nicht lange. Er zog zuerst durch die Provinz Galatien, danach durch Phrygien. Überall besuchte er die Gemeinden und stärkte sie in ihrem Glauben.

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Ein vielgefragter Mann war dieser Paulus. Die Menschen in Korinth wollen ihn gar nicht mehr ziehen lassen. Hat Gott durch ihn doch auf solch wundervolle Weise in ihrer Stadt und in ihren Leben gewirkt! Doch Paulus weiß, dass Gott noch einiges mehr von ihm erwartet, als jetzt für immer in Korinth zu bleiben. Und so reist Paulus weiter und kann dadurch noch viele andere christliche Gemeinden im Glauben ermutigen und stärken.

„Und obwohl sie ihn baten, länger bei ihnen zu bleiben, verabschiedete er sich mit den Worten: Wenn Gott es will, werde ich später wiederkommen.“ (V. 20 + 21) Würden du und ich so wie Paulus reagieren? Oder machen wir uns in unserem Handeln doch viel zu häufig von den Wünschen unserer Mitmenschen abhängig? Ich muss zugeben, dass ich ein ziemlich stetiger und auch harmoniebedürftiger Mensch bin. Ich enttäusche Menschen nur sehr ungern. Lieber würde ich es allen recht machen. Und wie sieht's bei dir aus? Wenn Gott dir eine klare Berufung woanders zeigt, bist du dann mutig genug „deine Zelte abzubrechen“ und nochmal woanders hinzugehen - eben dahin, wohin Gott dich berufen hat? Oder bleibst du doch lieber im „gemachten Nest“ sitzen? Ist dir wirklich wichtiger, was Gott will, als das, was deine Freunde und deine Familie wollen? Und vertraust du darauf, dass Gott auch deine Wünsche sieht und sie ihm nicht völlig egal sind? Herausfordernde Fragen, über die es sich nachzudenken lohnt.