Markus
Kapitel 10, Vers 13–16
JESUS UND DIE KINDER
13Einige Eltern brachten ihre Kinder zu Jesus, damit er ihnen die Hände auflegte. Aber die Jünger fuhren sie an und wollten sie wegschicken. 14Als Jesus das merkte, war er empört: »Lasst die Kinder zu mir kommen und haltet sie nicht zurück, denn Menschen wie ihnen gehört Gottes Reich. 15Ich versichere euch: Wer sich Gottes Reich nicht wie ein Kind schenken lässt, der wird ganz sicher nicht hineinkommen.« 16Dann nahm er die Kinder in seine Arme, legte ihnen die Hände auf und segnete sie.
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Weitere Infos →"Lass die Kinder zu mir kommen!" (V. 14) In dem heutigen Abschnitt versuchen Eltern, die von Jesus gehört haben, ihre Kinder von ihm segnen zu lassen. Doch seine Jünger halten die Kinder zurück, als wenn sie wüssten, dass Jesus Besseres zu tun hat. Daraufhin weist Jesus seine Jünger scharf zurecht. Er lässt die Kinder zu sich kommen und sagt: "… haltet sie nicht zurück, denn Menschen wie ihnen gehört Gottes Reich." (V. 14) Im Kapitel 18 des Markus-Evangeliums wiederholt Jesus seine Aussage mit den Worten: "Werdet wie die Kinder." (Markus 18:3)
So weit, so gut, doch gibt uns der Abschnitt auch eine Antwort darauf, weshalb das Reich Gottes gerade für Kinder so weit offensteht? Nun, sicherlich wegen ihres Glaubens, doch ich möchte an dieser Stelle eine ganz spezielle Formulierung hervorheben: "Wer sich Gottes Reich nicht wie ein Kind schenken lässt, der wird ganz sicher nicht hineinkommen." (V. 15) Ich habe mal versucht, mich an ein Weihnachten zu erinnern, an dem ich als kleines Kind zu meinen Eltern sagte: "Das kann ich nicht annehmen." Hahaha, so etwas gab‘s nicht! Stattdessen habe ich mein Geschenk geöffnet und angefangen, damit zu spielen. Deshalb lass mich dir an dieser Stelle eine Frage stellen: Bist du bereit, Gottes Geschenk anzunehmen, ohne es verdient zu haben?