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Impuls

Das war Gott!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Nehemia

Kapitel 2, Vers 11–​15

Weiter geht es!

11Schließlich kam ich nach Jerusalem. Nach drei Tagen 12brach ich mitten in der Nacht auf, begleitet von einigen Männern; nur ich hatte ein Reittier dabei. Ich erzählte niemandem, welche Aufgabe Gott mir für Jerusalem ans Herz gelegt hatte. 13So verließ ich mitten in der Nacht die Stadt durch das Taltor, ritt in südlicher Richtung an der Drachenquelle vorbei und kam zum Misttor. Ich untersuchte die zerstörten Mauern und die niedergebrannten Tore. 14Dann zog ich nach Norden zum Quelltor und zum Königsteich. Als mein Reittier keinen Weg mehr durch die Trümmer fand, 15ritt ich trotz der Dunkelheit das Flusstal aufwärts und untersuchte von dort aus die Mauer. Schließlich kehrte ich um und kam durch das Taltor wieder in die Stadt zurück.

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Nehemia machte sich auf den Weg, um das auszuführen, was Gott ihm aufgetragen hatte: Jerusalem wieder aufbauen. Ein Satz aus Nehemias Reisebericht sticht für mich besonders hervor:

"Ich erzählte niemandem, welche Aufgabe Gott mir für Jerusalem ans Herz gelegt hatte." [12]

Nehemia schwieg über das, was er von Gott für sein Leben empfangen hatte. Er bewahrte das Gehörte in seinem Herzen. Er fing an, danach zu handeln und die notwendigen Schritte zu gehen. Doch Nehemia profilierte sich nicht dadurch, dass Gott nun zu ihm gesprochen hatte und er somit nun vielleicht jemand Besonderes sei. Er freute sich über das Zugesprochene, den Auftrag Gottes an ihn, doch er behielt ihn erst mal für sich.

In diesem Handeln steckt eine enorme Kraft und ich möchte dich ebenso dazu ermutigen! In meinem eigenen Leben war es so: Ich habe klar Gottes Wort gehört. Er sprach zu mir. Und ich ging Schritte. Ich erzählte nur meinen allerengsten Vertrauten von dieser Berufung, die ich von Gott für mich gehört hatte, schwieg ansonsten darüber.

Erst recht erzählte ich keiner Person davon, die eine Entscheidung darüber treffen konnte, ob dies nun wirklich eintreten würde oder nicht. Ich tat dies mit Absicht nicht, um Gott nicht in die Karten zu pfuschen und am Ende wirklich sagen zu können:

“Das war Gott. Ich habe nichts manipuliert.”

Und Gott hielt sein Wort.

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