1. Mose
Kapitel 1, Vers 11–19
DIE SCHÖPFUNG GEHT WEITER
11Und Gott sprach: »Auf der Erde soll es grünen und blühen: Alle Arten von Pflanzen und Bäumen sollen wachsen und ihre Samen und Früchte tragen!« So geschah es. 12Die Erde brachte Pflanzen und Bäume in ihrer ganzen Vielfalt hervor. Wieder sah er sich an, was er geschaffen hatte: Es war gut. 13Es wurde Abend und wieder Morgen: Der dritte Tag war vergangen. 14Da befahl Gott: »Am Himmel sollen Lichter entstehen, die den Tag und die Nacht voneinander trennen und nach denen man die Jahreszeiten und auch die Tage und Jahre bestimmen kann! 15Sie sollen die Erde erhellen.« Und so geschah es. 16Gott schuf zwei große Lichter, die Sonne für den Tag und den Mond für die Nacht, dazu alle Sterne. 17Er setzte diese Lichter an den Himmel, um die Erde zu erhellen, 18Tag und Nacht zu bestimmen und Licht und Finsternis zu unterscheiden. Und Gott sah, dass es gut war. 19Wieder wurde es Abend und Morgen: Der vierte Tag war vergangen.
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Weitere Infos →"Auf der Erde soll es grünen und blühen: Alle Arten von Pflanzen und Bäumen sollen wachsen und ihre Samen und Früchte tragen!" [11]
Letzten Samstag ging ich morgens zum Bäcker. Die Sonne schien, der Himmel war blau, der Wind noch etwas kühl, doch die frische Morgenluft einfach herrlich. Viele der Gärten, an denen ich vorbeiging, waren bereits mit vielen farbenfrohen Blumen geschmückt. Gelb. Lila. Rot. Orange. Ich hielt inne und war erstaunt. Der Frühling. In diesem Moment dachte ich an Gottes Schöpfung. Jedes Jahr aufs Neue überrascht mich der Frühling mit seiner Schönheit. Meine Stimmung hob sich weiter.
Dieser Moment auf dem Weg zum Bäcker bestätigte mich in meinem Glauben an einen Schöpfer. Einen Schöpfer, der Freude daran hatte, etwas Gutes zu schaffen. Jemand, der die Idee dazu hatte, etwas äußerlich Schönes zu gestalten. Etwas, das nicht nur einen Nutzen hatte, sondern auch ohne Nutzen einfach besonders war.
Ja, in solchen Momenten fehlt mir der Glaube, nicht an einen kreativen Schöpfer zu glauben. Grundsätzlich bin ich der Meinung, dass nicht wir, die wir an Gott glauben, unsere Überzeugung einer Schöpfung rechtfertigen müssen. Für mich sind vielmehr die Menschen eine Erklärung schuldig, die glauben, eine solche Schönheit wäre ohne höhere Intelligenz zutage getreten. Meine persönliche Meinung.