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Impuls

Der Gipfelmoment

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Johannes

Kapitel 12, Vers 12–​19

JESUS WIRD ALS KÖNIG EMPFANGEN

12Am nächsten Tag verbreitete sich unter der Volksmenge, die zum Passahfest gekommen war, die Nachricht: Jesus ist auf dem Weg nach Jerusalem. 13Da nahmen die Menschen Palmenzweige, liefen Jesus entgegen und riefen ihm begeistert zu: »Gelobt sei Gott! Gepriesen sei, der in Gottes Auftrag kommt, der König von Israel!« 14Jesus ließ sich ein Eselfohlen bringen und ritt auf ihm in die Stadt. Damit erfüllte sich das Prophetenwort: 15»Fürchtet euch nicht, ihr Menschen auf dem Berg Zion! Euer König kommt! Er reitet auf einem Eselfohlen.« 16Doch das verstanden seine Jünger damals noch nicht. Erst nachdem Jesus in Gottes Herrlichkeit zurückgekehrt war, begriffen sie, dass sich mit dem, was hier geschah, die Voraussage der Heiligen Schrift erfüllt hatte. 17Alle, die dabei gewesen waren, als Jesus Lazarus aus dem Grab gerufen und wieder zum Leben erweckt hatte, hatten es weitererzählt. 18Deswegen liefen Jesus jetzt auch so viele Menschen entgegen. Sie wollten den Mann sehen, der ein solches Wunder vollbracht hatte. 19Nur die Pharisäer warfen sich gegenseitig vor: »Nun seht ihr, dass ihr so nichts erreicht! Alle Welt rennt ihm hinterher!«

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So oft erkennen wir Gott nicht, wenn er wirkt. So oft begreifen wir bei Gott nicht, wie er wirkt. So oft erkennen wir deshalb erst viel später, wieso manche Umwege uns genau dorthin geführt haben, wo Gott uns am Ende auch haben wollte. Das sind dann diese "Gipfelmomente", diese Highlights, bei denen wir endlich den Sinn aller Herausforderungen rückblickend erkennen können.

So erging es auch den Jüngern damals. Sie verstehen nicht, weswegen Jesus jetzt ausgerechnet auf einem Eselfohlen angeritten kommen wollte. Das ergab für sie erst einmal so gar keinen Sinn. Erst zu einem späteren Highlight, wenn Jesus nämlich in Gottes Herrlichkeit eintreten würde (zur Himmelfahrt), würden sie begreifen, wozu das notwendig gewesen war: Um eben die ganzen Prophetien über den Messias vollständig zu erfüllen (vgl. V. 16).

Ich weiß nicht, wann du zum letzten Mal solch einen "Gipfelmoment" hattest, als du rückblickend auf die Täler und Verwirrungen hinter dir geschaut hast und auf dem Berg dann schließlich ganz genau im Überblick sehen konntest, wozu dieser Rückschlag und jene Schwierigkeit am Ende gut gewesen war. Ich möchte dich dazu ermutigen: Wenn dir da ein Gipfelmoment einfällt, dann schreib ihn auf. Notiere ihn dir. Bewahre ihn in deinem Herzen. Diese Momente voller Freude darüber, was Gott getan hat. Wenn Gebete nach Jahren erhört wurden. Wenn endlich Gottes Zusage eintrifft. Ermutige dich selbst damit, weiterzugehen und weiter zu glauben.