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Impuls

Der Kampf des Glaubens

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

2. Timotheus

Kapitel 2, Vers 1–​13

FÜR CHRISTUS KÄMPFEN

1Mein lieber Timotheus! Werde stark im Glauben durch die Liebe, die dir mit Jesus Christus geschenkt ist. 2Was du von mir in Gegenwart vieler Zeugen gehört hast, das gib an zuverlässige Christen weiter, die wiederum fähig sind, andere im Glauben zu unterweisen. 3Als ein guter Kämpfer im Dienst von Jesus Christus musst du so wie ich bereit sein, auch für ihn zu leiden. 4Kein Soldat, der in den Krieg zieht, darf sich von alltäglichen Dingen ablenken lassen, wenn sein Befehlshaber mit ihm zufrieden sein soll. 5Ein Sportler kann einen Siegeskranz nur gewinnen, wenn er sich an die Wettkampfregeln hält. 6Ein Bauer, der schwer arbeitet, darf als Erster die Früchte seiner Arbeit genießen. 7Denk darüber nach, was das heißt. Der Herr wird dir in allen Dingen die richtige Einsicht geben. 8Vergiss nie: Jesus Christus, ein Nachkomme von David, wurde durch Gott von den Toten auferweckt. Davon spricht die rettende Botschaft, die ich verkünde. 9Dafür leide ich, und deswegen hat man mich sogar wie einen Verbrecher ins Gefängnis geworfen. Aber Gottes Botschaft lässt sich nicht einsperren. 10Doch ich nehme diese Leiden gerne auf mich für die Menschen, die Gott auserwählt hat, damit auch sie durch Jesus Christus gerettet werden und für immer in Gottes Herrlichkeit sein dürfen. 11Das steht unumstößlich fest: Sind wir mit Christus gestorben, werden wir auch mit ihm leben. 12Leiden wir hier mit ihm, werden wir auch mit ihm herrschen. Wenn wir nicht zu ihm stehen, wird auch er nicht zu uns stehen. 13Sind wir untreu, bleibt er doch treu, denn er kann sich selbst nicht untreu werden.

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Ich bin ehrlich dankbar, dass ich in diesen Worten der Bibel eine realistische Sicht auf die Welt und mein Leben auf ihr finden kann. Nicht zu vergessen, das alltägliche Leben der verfolgten Christinnen und Christen weltweit! Wie schlimm wäre es, wenn Gott uns in seinem Wort von einer rosigen Welt erzählen würde, die es so nicht gibt?! Denn: Der Glaube fühlt sich tatsächlich oft wie ein Kampf an. Ein Kampf gegen Zweifel. Ein Kampf gegen Unglauben. Ein Kampf gegen Umstände. Manchmal eben wirklich ein Kampf gegen Menschen, die mich aufgrund meines Glaubens verfolgen. Wir Christinnen und Christen sollen natürlich nicht mit Gewalt kämpfen, sondern dürfen darauf vertrauen, dass Gebet und Verbundenheit mit Gott unsere stärksten Waffen sind. Gott gibt uns die Kraft für diese Kämpfe, die nicht nur irdische, sondern auch absolut geistliche Dimensionen haben!

Weil es diese klaren Worte in der Bibel gibt, fühle und weiß ich mich von Gott höchstpersönlich gesehen und verstanden. Er kennt meine bedrohliche Lage. Er weiß, wie sehr ich um meinen Glauben kämpfen muss und wie sehr ich es vielleicht auch noch mehr tun werden muss. Er sieht jede/n verfolgte/n Christen/-in auf dieser Welt. Seien es Verfolgungen durch Gedanken, Verfolgungen durch Anfechtungen, Verfolgungen durch Menschen. Und keine/r von diesen Verfolgten ist ihm egal!

Und das Beste ist, dass, selbst wenn wir im Kampf mal scheitern sollten, Gott treu zu uns steht! (Vgl. V. 13)