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Impuls

Der Wert von Fürsorge

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Apostelgeschichte

Kapitel 14, Vers 21–​28

Paulus und Barnabas kehren zurück

21Nachdem Paulus und Barnabas in Derbe die rettende Botschaft gepredigt hatten und viele dort Christen geworden waren, machten sich die beiden auf den Rückweg und kamen wieder durch Lystra, Ikonion und Antiochia. 22Dort stärkten sie die jungen Christen und ermutigten sie, in ihrem Glauben festzubleiben. Sie erinnerten sie noch einmal daran: »Der Weg in Gottes Reich führt durch viel Leid und Verfolgung.« 23Paulus und Barnabas setzten in jeder Gemeinde Leiter ein. Für sie fasteten und beteten die Apostel und stellten sie unter den Schutz des Herrn, auf den sie ihr Vertrauen gesetzt hatten. 24Dann reisten sie durch Pisidien und Pamphylien 25und verkündeten in der Stadt Perge Gottes Botschaft. Von der Hafenstadt Attalia aus 26segelten sie wieder nach Antiochia in Syrien, dem Ausgangspunkt ihrer Reise. Dort hatte man sie der Gnade Gottes anvertraut für die Aufgabe, die sie nun erfüllt hatten. 27Unmittelbar nach ihrer Ankunft riefen sie die Gemeinde zusammen und berichteten, was Gott durch sie getan und wie er auch den Nichtjuden den Weg zum Glauben gezeigt hatte. 28Paulus und Barnabas blieben längere Zeit bei den Christen in Antiochia.

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Wie sah das Reisen der Apostel praktisch aus? In diesen Versen finden wir eine klare Beschreibung ihres Reiseweges, ihrer Aufgaben und ihrer Entscheidungen. Ich muss unweigerlich an die "Vlogs" ("Video-Blogs") bei YouTube denken, wenn Leute ihren Alltag mit der Kamera dokumentieren. Es ist schon schade, dass es diese Möglichkeit damals noch nicht gab. Wie interessant wäre es, die Reise von Paulus und Barnabas als Videotagebuch anschauen zu können! 😊

Eines sticht in dem Text für heute heraus: die Fürsorge der Apostel für die Gemeinden. Sie besuchten die jungen Christen nicht nur einmal, sondern mehrere Male. Sie schauten nach dem Rechten und ermutigten die Gemeindemitglieder erneut. Sie setzten Gemeindeleiter ein und zeigten damit, dass der Glaube an Jesus nicht an ihnen als die hervorgehobenen Apostel hing, sondern an jedem Einzelnen. Sie beteten und fasteten über ihre Entscheidungen, wen sie als Gemeindeleitung einsetzten. Die Apostel gaben also nicht einfach die Leitung ab, ganz nach Sympathie oder Vitamin B, sondern wollten ganz bewusst diejenigen Personen in die Verantwortung stellen, die Gott dafür vorgesehen hatte.

Am Ende kehrten sie an den Ort zurück, von dem sie ausgesandt wurden, um das Evangelium zu verkünden und Gemeinden zu gründen. Dort berichteten sie von dem, was sie mit Gott erleben durften. Auch hierin liegt Fürsorge.