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Impuls

Die oberste Prorität

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Prediger

Kapitel 5, Vers 9–​19

Reichtum garantiert noch kein Glück

9Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig – auch das Streben nach Reichtum ist darum vergebens! 10Je reicher einer wird, umso mehr Leute scharen sich um ihn, die auf seine Kosten leben wollen. Der Reiche kann seinen Besitz zwar bestaunen, aber sonst hat er nichts davon. 11Wer hart arbeitet, der kann gut schlafen – egal ob er viel oder wenig zu essen hat. Der Reiche dagegen findet vor lauter Sorge um sein Vermögen keinen Schlaf. 12Etwas Schlimmes habe ich auf dieser Welt beobachtet: wenn einer seinen Besitz sorgsam hütet und ihn dann doch verliert. 13Nur ein Unglücksfall – und schon ist sein ganzes Vermögen dahin, auch seinen Kindern kann er nichts hinterlassen. 14So, wie er auf diese Welt gekommen ist, muss er sie wieder verlassen – nackt und besitzlos! Nicht eine Handvoll kann er mitnehmen von dem, wofür er sich hier abmühte. 15Es ist zum Verzweifeln! Wie er kam, muss er wieder gehen. Was hat er also von seiner harten Arbeit? Es ist ja doch alles umsonst! 16Sein ganzes Leben bestand aus Mühe und Trauer; er hatte nichts als Ärger und Sorgen und plagte sich mit vielen Krankheiten. 17Eines habe ich begriffen: Das größte Glück genießt ein Mensch in dem kurzen Leben, das Gott ihm gibt, wenn er isst und trinkt und es sich gut gehen lässt bei aller Last, die er zu tragen hat. Das ist der Lohn für seine Mühen. 18Wenn jemand es zu Reichtum bringt und sich an seinem Besitz erfreuen kann, dann hat er das Gott zu verdanken. Ja, die Früchte seiner Arbeit zu genießen, das ist Gottes Geschenk! 19Denn wessen Leben Gott mit Freude erfüllt, der denkt nicht viel darüber nach, wie kurz es eigentlich ist.

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Reichtum an sich ist nicht das Problem. Denn:

"Wenn jemand es zu Reichtum bringt und sich an seinem Besitz erfreuen kann, dann hat er das Gott zu verdanken. Ja, die Früchte seiner Arbeit zu genießen, das ist Gottes Geschenk!" [18]

Die Frage ist nur: Woran hängt das eigene Herz dabei? Hängt mein Herz an meinem Besitz, an meinem Geld, an meinem Vermögen? Oder steht Gott trotz des eigenen Wohlstandes an erster Stelle?

Wenn Gott nicht an erster Stelle steht, dann sieht es ziemlich trostlos für den Reichen aus:

"Wer geldgierig ist, bekommt nie genug, und wer den Luxus liebt, hat immer zu wenig – auch das Streben nach Reichtum ist darum vergebens! Je reicher einer wird, umso mehr Leute scharen sich um ihn, die auf seine Kosten leben wollen. Der Reiche kann seinen Besitz zwar bestaunen, aber sonst hat er nichts davon." [9-10]

Hinzu nennt die Bibel als Folgen Schlafmangel aufgrund des Nachsinnens, wie man mehr Geld verdienen kann. Das quälende Wissen darüber, dass nur ein Unglücksfall kommen muss und alles, woran man hängt, ist fort. Sowie die Tatsache, dass man nichts von dem, was man hart erwirtschaftet hat, mit ins Grab nehmen kann.

Achten wir auf unsere Herzen. Gott als oberste Priorität ist und bleibt immer noch die beste Wahl.