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Impuls

Die Sache mit der Dankbarkeit

Anna-Lena Rosevon Anna-Lena Rose
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 17, Vers 11–​19

NUR EINER DANKT

11Auf dem Weg nach Jerusalem zog Jesus mit seinen Jüngern durch das Grenzgebiet von Samarien und Galiläa. 12Kurz vor einem Dorf begegneten ihm zehn Aussätzige. Im vorgeschriebenen Abstand blieben sie stehen 13und riefen: »Jesus, Herr! Hab Erbarmen mit uns!« 14Er sah sie an und forderte sie auf: »Geht zu den Priestern und zeigt ihnen, dass ihr geheilt seid!« Auf dem Weg dorthin wurden sie gesund. 15Einer von ihnen lief zu Jesus zurück, als er merkte, dass er geheilt war. Laut lobte er Gott. 16Er warf sich vor Jesus nieder und dankte ihm. Es war ein Mann aus Samarien. 17Jesus fragte: »Waren es nicht zehn Männer, die gesund geworden sind? Wo sind denn die anderen neun? 18Wie kann es sein, dass nur einer zurückkommt, um sich bei Gott zu bedanken, noch dazu ein Fremder?« 19Zu dem Samariter aber sagte er: »Steh wieder auf! Dein Glaube hat dich geheilt.«

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Ich habe mich ganz schön ertappt gefühlt, als ich diesen Text zum ersten Mal gelesen habe. Jesus begegnete auf seiner Reise zehn Aussätzigen und heilte sie. Diese zehn Männer sind wahrscheinlich jahrelang mit den schlimmsten Schmerzen durch die Gegend gelaufen, und dann begegnen sie an diesem Tag Jesus und werden geheilt. Das muss doch ihr Leben auf den Kopf gestellt haben! Dennoch kam einfach nur einer von ihnen zurück, um sich bei Jesus zu bedanken. Ein einziger.

Vielleicht geht es dir genauso wie mir. Ich kann irgendwie nicht nachvollziehen, weshalb nur einer von den zehn zurückkommt, um sich bei Jesus zu bedanken. Doch wenn ich dann mal mein eigenes Leben betrachte, wird mir irgendwie bewusst, dass ich viele Dinge in meinem Leben als "normal und selbstverständlich" hinnehme und Gott für so einiges noch nie wirklich Danke gesagt habe.

Dankbarkeit ist so wichtig, und vor allem ist es wichtig, Dankbarkeit zu kommunizieren. Lass uns den einen Mann, der Jesus Danke sagt, als Vorbild nehmen und heute mal ganz bewusst dankbar durch unser Leben gehen! Sag Gott einfach mal, wofür du dankbar bist.