Matthäus
Kapitel 7, Vers 13–23
Warnung vor falschen Propheten
13»Geht durch das enge Tor! Denn das Tor zum Verderben ist breit und der Weg dorthin bequem. Viele Menschen gehen ihn. 14Aber das Tor, das zum Leben führt, ist eng und der Weg dorthin schmal! Deshalb finden ihn nur wenige.« 15»Nehmt euch in Acht vor denen, die in Gottes Namen auftreten und falsche Lehren verbreiten! Sie kommen zu euch, getarnt als Schafe, aber in Wirklichkeit sind sie reißende Wölfe. 16Wie man einen Baum an seiner Frucht erkennt, so erkennt ihr sie an dem, was sie tun. Kann man etwa Weintrauben von Dornbüschen oder Feigen von Disteln pflücken? Natürlich nicht! 17Ein guter Baum bringt gute Früchte und ein kranker Baum schlechte. 18Ein guter Baum kann keine schlechten Früchte tragen und ein kranker Baum keine guten. 19Jeder Baum, der keine guten Früchte bringt, wird umgehauen und verbrannt. 20Ebenso werdet ihr diese falschen Propheten an ihren Taten erkennen.«; 21»Nicht wer mich dauernd ›Herr‹ nennt, wird in Gottes himmlisches Reich kommen, sondern wer den Willen meines Vaters im Himmel tut. 22Am Tag des Gerichts werden viele zu mir sagen: ›Aber Herr, wir haben doch in deinem Auftrag prophetisch geredet! Herr, wir haben doch in deinem Namen Dämonen ausgetrieben und viele Wunder vollbracht!‹ 23Aber ich werde ihnen entgegnen: ›Ich habe euch nie gekannt. Ihr habt meine Gebote mit Füßen getreten, darum geht mir aus den Augen!‹«
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Weitere Infos →Kennst du Kunstwerke in Kirchen, die Bibelstellen darstellen?
Ich erinnere mich noch gut, dass ich als junges Mädchen vor solch einem Gemälde stand und die zwei Pforten aus der heutigen Bibelstelle betrachtet habe. Das breite Tor war wunderschön, viele Menschen tanzten, tranken und gingen auf ebener Strecke ihren Weg. Auf der Seite des schmalen Tores waren nur ein paar Menschen gemalt. Sie waren ruhiger, die Straße sah steiler und irgendwie anstrengender aus. Doch am Ende des Weges wartete Jesus auf sie.
Ich habe damals gedacht, der Weg zu Jesus muss wohl sehr schwierig und kompliziert zu finden sein. Heute weiß ich, die Antwort ist nein! Jesus versteckt sich nicht, damit ihn möglichst wenige Menschen finden – die Bibel zeigt uns sogar das Gegenteil. Für mich spricht diese Bibelstelle eher über eine radikale Ausrichtung auf Jesus und eine Klarheit, dass ich nur ihm folgen will. Ein Blick, der ganz "eng" auf Jesus gerichtet ist und nicht weit links und rechts abschweift.
Falls du diesen Text liest und du Angst hast, dass du den Eingang zur schmalen Pforte einfach nicht findest oder du einfach keine guten Früchte in deinem Leben siehst, dann will ich dich beruhigen! Gott spricht niemals in Angst und Druck zu dir. Diese Stelle soll uns lehren, den Fokus unseres Lebens auf Gott zu richten, er will der Mittelpunkt in unserem Leben sein.
Welche Gedanken du auch hast, womit auch immer du kämpfst oder wo in deinem Leben du Jesus noch mehr brauchst, sei ermutigt, die Bibelstelle von heute noch tiefer zu erforschen.
Ich habe erlebt, dass es sich lohnt, diesen schmalen Weg zu suchen, denn du wirst Gottes Nähe finden!