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Impuls

Du Wirst Wertgeschätzt

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

1. Korinther

Kapitel 3, Vers 1–​8

JEDER IST NOTWENDIG

1Liebe Brüder und Schwestern! Ich konnte allerdings zu euch nicht wie zu Menschen reden, die sich vom Geist Gottes leiten lassen und im Glauben erwachsen sind. Ihr wart noch wie kleine Kinder, die ihren eigenen Wünschen folgen. 2Darum habe ich euch nur Milch und keine feste Nahrung gegeben, denn die hättet ihr gar nicht vertragen. Selbst jetzt vertragt ihr diese Nahrung noch nicht; 3denn ihr lebt immer noch so, als würdet ihr Christus nicht kennen. Beweisen Eifersucht und Streit unter euch nicht, dass ihr immer noch von eurer selbstsüchtigen Natur bestimmt werdet und wie alle anderen Menschen denkt und lebt? 4Wenn die einen unter euch sagen: »Wir gehören zu Paulus!«, und andere: »Wir halten uns an Apollos!«, dann benehmt ihr euch, als hätte Christus euch nicht zu neuen Menschen gemacht. 5Wer ist denn schon Apollos oder Paulus, dass ihr euch deshalb streitet? Wir sind doch nur Diener Gottes, durch die ihr zum Glauben gefunden habt. Jeder von uns hat lediglich getan, was ihm von Gott aufgetragen wurde. 6Ich habe gepflanzt, Apollos hat begossen, aber Gott hat das Wachstum geschenkt. 7Es ist nicht so wichtig, wer pflanzt und wer begießt; wichtig ist allein Gott, der für das Wachstum sorgt. 8Von Gottes Mitarbeitern ist einer so notwendig wie der andere, ob er nun das Werk beginnt oder weiterführt. Jeder wird von Gott den Lohn für seine Arbeit bekommen, der ihm zusteht.

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Paulus kennt die Probleme der Gemeinde in Korinth ganz genau: Streit und Eifersucht. Er ermahnt ihre Mitglieder, dass sie alle doch eigentlich durch Jesus Christus "neue" Menschen geworden seien. "Neu" im Sinne von: geliebt und angenommen von Gott und mit Gottes Kraft (dem Heiligen Geist) nun dazu ausgerüstet, aus ihren eigenen Problemen herauszukommen. Und doch weiß Paulus auch, dass diese Gemeinde in Korinth in ihrem Wachstumsprozess mit Gottes Kraft noch ganz am Anfang steht.

Streit und Eifersucht? Fremd ist uns beides leider auch nicht. Auch nicht in christlichen Gemeinden und Kirchen. Personen bekommen mehr Lob und Anerkennung für ihren Gesang in der Worship-Band, ihre tolle Ausstrahlung auf der Bühne, ihre krasse Predigt im Gottesdienst. Und zack: Da meldet sich die innere Eifersucht. Und Streitlust beschert mir diese aufkommende Eifersucht ebenfalls. Ich fühle mich nicht gesehen und nicht wertgeschätzt. Sieht jemand überhaupt, was ich alles für meine Gemeinde und Kirche tue?

Ja. Du wirst gesehen. Und du wirst wertgeschätzt. Eifersucht ist ein Lügner. Und Streitlust bringt niemanden weiter. Denn so sieht die Lage wirklich aus: "Von Gottes Mitarbeitern ist einer so notwendig wie der andere, ob er nun das Werk beginnt oder weiterführt. Jeder wird von Gott den Lohn für seine Arbeit bekommen, der ihm zusteht." (V. 8)