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Impuls

Ein "Arm" Gottes sein

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Esra

Kapitel 6, Vers 1–​12

König Darius hilft den Juden

1Darauf ließ Darius in den Archiven nachforschen, in denen die Urkunden des Reiches aufbewahrt wurden. 2Schließlich fand man in der Festung der Sommerresidenz Ekbatana in der Provinz Medien eine Schriftrolle mit folgendem Inhalt: 3»Im 1. Regierungsjahr ordnet König Kyrus an, den Tempel in Jerusalem an seinem früheren Ort wieder aufzubauen, damit dort Opfer dargebracht werden können. Er soll 30 Meter hoch und 30 Meter breit sein. 4Die Mauern sind abwechselnd aus drei Schichten Quadersteinen und einer Schicht Balken zu errichten. Die Kosten trägt das persische Königshaus. 5Die goldenen und silbernen Gegenstände, die Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem geraubt und nach Babylon mitgenommen hat, sollen zurückgebracht werden, jeder an seinen alten Platz.« 6Da schickte Darius eine Antwort nach Juda: »An Tattenai, den Statthalter über das Gebiet westlich des Euphrat, und an Schetar-Bosnai mit ihren Beratern: Unternehmt nichts gegen den Bau des Tempels! 7Der Statthalter und die führenden Männer von Juda sollen ihn ungehindert an seinem früheren Platz errichten. 8Ich befehle euch, dass ihr die verantwortlichen Juden bei ihrer Arbeit unterstützt. Erstattet ihnen die Baukosten aus den Abgaben, die in den Gebieten westlich des Euphrat erhoben werden! Zahlt die Beträge pünktlich aus, damit die Arbeiten zügig vorangehen! 9Den Priestern in Jerusalem sollt ihr Tag für Tag alles liefern, was sie nach ihren eigenen Angaben zum Brandopfer für den Gott des Himmels benötigen: junge Stiere, Schafböcke und Lämmer, Weizen, Wein, Salz und Öl. Seid dabei nicht nachlässig! 10Die Priester sollen dem Gott des Himmels Räucheropfer darbringen und für das Leben des Königs und seiner Söhne beten. 11Weiter ordne ich an: Jeder, der gegen diesen Erlass verstößt, wird bestraft: Man soll einen Balken aus seinem Haus reißen und ihn an das senkrecht aufgerichtete Holz nageln. Sein Haus soll zu einem Schutthaufen gemacht werden. 12Der Gott, der dort im Tempel wohnt, möge jeden König und jedes Volk vernichten, die es wagen, sich meinen Anordnungen zu widersetzen und den Tempel in Jerusalem zu zerstören. Ich, Darius, gebe diesen Befehl. Er soll genau befolgt werden.«

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Was für eine heftige Ansage von König Darius. Große Androhungen und gleichzeitig ein echter Teilsieg für Gottes Volk Israel. Die Israeliten hatten nun die Unterstützung von ganz oben, ihren Tempel zu Gottes Ehre wiederaufzubauen und damit ihren persönlichen Glauben ausleben zu dürfen. Eine echte Gnade.

Hast du schon mal erlebt, wie Gott dich durch andere Menschen beschützt hat? Dass sich jemand schützend vor dich gestellt hat? Dass sich jemand für dich und dein Wohlbefinden eingesetzt hat?

Ich glaube, genau in diesen Momenten können wir Gottes Wirken in unserem Leben erkennen. Dann, wenn jemand uns verteidigt, uns hilft, für uns einsteht. Ein guter Grund, Gott heute dankbar zu sein. Und ein echter Beweis dafür, dass du Gott nicht egal bist und dass er andere Menschen dazu gebraucht, sich um seine geliebten Kinder zu kümmern.

Und wie könntest du heute für jemanden einstehen? Vielleicht, indem du "Stopp" sagst, wenn über eine Person gelästert wird, und dabei einfach nicht mitmachst. Indem du dich mit der Person unterhältst, mit der vielleicht niemand in deiner Schule, deiner Uni oder bei deiner Arbeit sprechen möchte, ja, die ausgegrenzt wird. So kannst du heute ein "Arm" Gottes sein und seinen Willen hier auf dieser Erde tun. In seiner Kraft. Für andere.